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Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
22. Buch

29. Die Art und Weise des Schauens, womit in der jenseitigen Welt die Heiligen Gott schauen werden.

Nun wollen wir aber, so weit es Gottes Hilfe ermöglicht, untersuchen, was die Heiligen in ihrem unsterblichen und geistigen Leibe tun werden, wenn ihr Fleisch nicht mehr fleischlich, sondern geistig lebt. Allerdings, wenn ich die Wahrheit sagen soll, ich weiß es nicht, welcher Art ihr Tun oder vielmehr ihre Ruhe und Muße sein wird. Ich habe es ja nie mit leiblichen Sinnen wahrgenommen. Behaupte ich aber, ich hätte es mit dem Geiste oder genauer mit rein geistiger Erkenntnis wahrgenommen: ach, wie völlig unzulänglich ist unsere Erkenntnis gegenüber solch überschwenglicher Herrlichkeit! Denn dort herrscht der Friede Gottes, der nach dem Wort des Apostels1 über allem Erkennen steht; über wessen Erkennen sonst als über dem unseren? Oder vielleicht auch über dem der heiligen Engel? Jedenfalls nicht über dem Gottes. Sicher werden also die Heiligen, wenn sie im Frieden Gottes leben werden, in einem Frieden leben, der über allem Erkennen steht. Daß er über dem unserigen steht, ist kein Zweifel; wenn aber der Apostel, der ja von jeglichem Erkennen spricht, auch das der Engel mit einschließen wollte, so müssen wir den Ausspruch in dem Sinne nehmen, daß mit dem Frieden Gottes der gemeint ist, in welchem Gott selbst gefriedet ist; den können weder wir noch irgendein Engel so kennen, wie Gott ihn kennt. Er steht also über allem Erkennen, das eigene natürlich ausgenommen. Da jedoch auch wir nach unserer Art teilhaft geworden sind des Friedens Gottes und demnach einen höchsten Frieden in uns, untereinander und mit Gott kennen, soweit bei uns von einem höchsten Frieden die Rede sein kann, so kennen auch die Engel den Frieden Gottes auf solche Weise nach ihrer Art; jedoch die Menschen gegenwärtig viel unvollkommener, mögen sie auch noch so fortgeschrittenen Geistes sein. Man darf sich ja nur vor Augen halten, welch großer Geistesmann es war, der da sagte2 : „Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser Weissagen, bis die Vollendung kommt“, und3 : „Jetzt schauen wir alles wie in einem Spiegel in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht.“ Auf solche Weise schauen bereits die heiligen Engel, und sie nennt man auch unsere Engel, weil wir, der Macht der Finsternis entrissen und mit dem Unterpfand des Geistes in Christi Reich versetzt, schon angefangen haben, zu diesen Engeln zu gehören, mit denen wir nichts Geringeres als die heilige und süßeste Gottesstadt bilden werden, über die ich nun schon so viele Bücher geschrieben habe. Gerade so gut sind unsere Engel die Engel, die Gottes sind, wie Gottes Gesalbter unser Christus ist. Gottes sind sie, weil sie Gott nicht verlassen haben; die unseren sind sie, weil sie uns zu Mitbürgern zu haben begonnen haben. Nun sagt aber der Herr Jesus4 : „Verachtet mir nur keinen von diesen Kleinen. Ich sage euch, ihre Engel im Himmel schauen immerdar das Angesicht meines Vaters, der im Himmel ist.“ Wie also sie schauen, so werden auch wir schauen; jedoch einstweilen schauen wir noch nicht so. Deshalb sagt der Apostel, wie ich eben angeführt habe: „Jetzt schauen wir alles wie in einem Spiegel in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht.“ Als Lohn des Glaubens also ist uns dieses Schauen vorbehalten, von dem auch der Apostel Johannes redet mit den Worten5 : „Wenn er erscheint, werden wir ihm gleich sein, weil wir ihn schauen werden, wie er ist.“ Unter Gottes Angesicht aber haben wir seine Selbstoffenbarung zu verstehen, nicht ein Glied von der Art, wie wir eines an unserem Leibe haben, das wir so benennen.

Wenn man mich also fragt, was die Heiligen in ihrem geistigen Leibe tun, so sage ich nicht, was ich schon schaue, sondern ich sage, was ich glaube; und damit befinde ich mich in Übereinstimmung mit dem Psalmworte6 : „Ich habe geglaubt, darum habe ich gesprochen.“ Ich sage also: Sie werden Gott schauen, und zwar in ihrem Leibe; ob jedoch durch ihren Leib, so wie wir hienieden durch den Leib Sonne, Mond, Sterne, Meer und die Erde schauen und was darauf ist, das ist eine Frage, die sich nicht so einfach entscheiden läßt7 . Es klingt nämlich hart zu sagen, daß der Leib der Heiligen von einer Beschaffenheit sein werde, die es ihnen nicht gestatte, die Augen nach Belieben zu schließen und offen zu halten; es klingt aber noch härter zu sagen, daß man dort Gott nicht schauen wird, wenn man die Augen schließt. Sah doch der Prophet Elisäus8 trotz leiblicher Abwesenheit seinen Diener Giezi von dem Syrer Naaman, den der Prophet vom verunstaltenden Aussatz befreit hatte, Geschenke annehmen, was der nichtsnutzige Knecht, weil es sein Herr nicht sah, unbemerkt getan zu haben vermeinte; um wieviel mehr werden in jenem geistigen Leibe die Heiligen alles sehen, nicht nur bei geschlossenen Augen, auch bei leiblicher Abwesenheit! Da wird ja jene Vollendung statthaben, von der der Apostel spricht mit den Worten9 : „Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser Weissagen; kommt dann die Vollendung, hat das Stückwerk ein Ende.“ Und weiter fügt er dann bei, um an einem Gleichnis nach Möglichkeit klar zu machen, welch ein Unterschied obwaltet zwischen dem künftigen Leben und dem gegenwärtigen, und zwar nicht etwa nur des Durchschnittsmenschen, sondern auch solcher, die hienieden durch hervorragende Heiligkeit ausgezeichnet sind10 : „Als ich ein Kind war, empfand ich wie ein Kind, redete wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; nun ich Mann geworden, habe ich das kindische Wesen abgetan. Jetzt schauen wir alles in einem Spiegel in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich durchschauen, so wie ich auch durchschaut bin.“ Wenn also in diesem Leben, wo sich das Fernschauen wunderbegabter Männer zu dem jenseitigen Leben verhält wie das Leben eines Kindes zu dem des Mannes in der Altersblüte, wenn da gleichwohl Elisäus seinen Knecht Geschenke annehmen sah, während er selbst nicht dabei war, werden dann etwa, wenn die Vollendung eingetreten ist und kein vergänglicher Leib mehr die Seele belastet11 , sondern ein unvergänglicher alle Hindernisse abstreift, werden da, sage ich, die Heiligen leiblicher Augen bedürfen, um zu sehen, was zu sehen ist, während Elisäus solcher in seiner Abwesenheit nicht bedurfte, um seinen Knecht zu sehen? Nach der Übersetzung der siebzig Dolmetscher hat er nämlich an Giezi folgende Worte gerichtet12 : „Ist nicht mein Herz mit dir gegangen, als sich der Mann von seinem Wagen aus dir zuwandte und du Geld angenommen hast?“ usw.; oder, wie der Priester Hieronymus nach dem hebräischen Text übersetzte: „War nicht mein Herz zugegen, als sich der Mann von seinem Wagen zurückwandte zu dir hin?“ Mit seinem Herzen also, sagt der Prophet, hat er es gesehen, selbstverständlich durch wunderbares Eingreifen Gottes. Wieviel reichlicher jedoch werden im Jenseits alle an solcher Gabe Überfluß haben, wenn Gott alles in allem sein wird!13 Gleichwohl werden auch die leiblichen Augen ihre Aufgabe haben und sich an ihrer Stelle befinden, und der Geist wird sich ihrer bedienen durch den geistigen Leib. Es hat ja auch der Prophet deshalb, weil er ihrer nicht bedurfte, um einen Abwesenden zu sehen, doch nicht unterlassen, sich ihrer zum Schauen von Gegenwärtigem zu bedienen; dies aber hätte er bei geschlossenen Augen auch sehen können mit dem Geiste, so gut als er Abwesendes sah, bei dem er seine Augen nicht hatte. Es kann also keine Rede davon sein, daß die Heiligen im jenseitigen Leben Gott bei geschlossenen Augen nicht schauen würden, den sie im Geiste immerdar schauen.

Allein die Frage ist die, ob sie ihn auch mit den leiblichen Augen, wenn sie sie offen haben, schauen werden. Wenn nämlich im geistigen Leibe die natürlich ebenfalls geistigen Augen nicht mehr vermögen als die Augen, wie wir sie jetzt haben, so kann man mit ihnen ohne Zweifel Gott nicht schauen. Sie werden also eine ganz andere Sehkraft haben, wenn man mit ihnen jene unkörperhafte Natur schauen kann, die nicht räumlich begrenzt wird, sondern überall ganz anwesend ist. Wir sagen freilich, Gott sei im Himmel und Gott sei auf Erden [er selbst sagt ja durch den Mund des Propheten14 : „Ich erfülle Himmel und Erde“]; aber damit wollen wir nicht sagen, daß ein Teil von ihm im Himmel sei und ein Teil auf Erden; vielmehr ist er ganz im Himmel und ganz auf Erden, nicht zu verschiedenen Zeiten, sondern beides zu gleicher Zeit, was keiner körperhaften Natur möglich ist. Also müßte eine erhöhte Kraft den Augen im Jenseits eigen sein, die sich aber nicht äußert in einer Schärfung des Sehvermögens noch über das gewisser Arten von Schlangen und Adlern hinaus [denn bei aller Sehschärfe vermögen auch sie nichts anderes als Körperhaftes zu sehen], sondern in der Befähigung zum Schauen auch des Unkörperhaften. Und vielleicht ist eine so gewaltige Sehkraft einmal auch vorübergehend in diesem sterblichen Leibe den Augen des heiligen Mannes Job verliehen worden, als er zu Gott sprach15 : „Mit des Ohres Hören vernahm ich dich zuvor, jetzt aber schaut dich mein Auge; darum komme ich mir ganz klein vor und zergehe und erachte mich für Staub und Asche“; man kann indes hier gerade so gut auch das Auge des Herzens verstehen, wie der Apostel einmal ausdrücklich von diesen Augen spricht16 : „Die Augen eures Herzens erleuchtet“ zu halten. Daß jedoch mit diesem Seelenauge Gott geschaut wird im Jenseits, daran zweifelt ja kein Christ, der gläubig hinnimmt, was der göttliche Lehrmeister sagt17 : „Selig, die eines reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Vielmehr dreht sich die Frage darum, ob er dort auch mit den leiblichen Augen geschaut wird.

Die einschlägigen Schriftstellen sind nicht entscheidender Art. Wenn es zum Beispiel heißt18 : „Und es wird alles Fleisch das Heil von Gott schauen“, so läßt sich das ohne Schwierigkeit so verstehen, als ob es hieße: „Und es wird jeder Mensch den Gesalbten des Herrn schauen“, der aber eben im Leibe geschaut worden ist und im Leibe geschaut werden wird, wenn er die Lebendigen und die Toten richten wird. Denn daß er das Heil von Gott ist, dafür tritt eine Reihe anderer Schriftzeugnisse ein; besonders deutlich sprechen es die Worte des ehrwürdigen Greises Simeon aus, der, als er das Christkind auf seine Arme nahm, ausrief19 : „Nun entläßt Du, Herr, Deinen Diener Deinem Worte gemäß in Frieden, weil meine Augen Dein Heil geschaut haben.“ Auch die Worte des oben erwähnten Job, wie sie in den aus dem hebräischen Text geflossenen Übersetzungen lauten20 : „Und in meinem Fleische werde ich Gott schauen“, sind ohne Zweifel eine Vorhersage der Auferstehung des Fleisches, aber sie lauten nicht: „Mit meinem Fleische.“ Und selbst wenn es so hieße, könnten die Worte auf Christus-Gott bezogen werden, der mit dem Fleische im Fleische geschaut werden wird; so aber, wie sie lauten, nämlich: „In meinem Fleische werde ich Gott schauen“, können sie auch so verstanden werden, als wenn da stünde: „In meinem Fleische werde ich sein, wenn ich Gott schauen werde.“ Ebensowenig nötigt die Wendung, die der Apostel gebraucht21 : „Von Angesicht zu Angesicht“ zu der Annahme, daß wir mit unserem leiblichen Angesicht, worin sich die leiblichen Augen befinden, Gott schauen werden, den wir mit dem Geiste ohne Unterlaß schauen werden. Denn gäbe es nicht auch ein Angesicht des inneren Menschen, so würde derselbe Apostel nicht sagen22 : „Wir aber spiegeln mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn und werden so in sein Ebenbild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie vom Geiste des Herrn.“ Und darauf beziehen wir ebenso auch den Psalmvers23 : „Tretet hin zu ihm und laßt euch erleuchten, so wird euer Antlitz nicht erröten.“ Durch den Glauben ja tritt man hin zu Gott, und der Glaube ist bekanntlich Sache des Herzens, nicht des Leibes. Weil wir jedoch nicht wissen, wie nahen Zutritt der geistige Leib haben wird [wir sprechen ja von etwas, was wir nicht aus Erfahrung kennen], so kann es, da uns in dieser Frage keine unzweideutige Schriftstelle begegnet und zu Hilfe kommt, nicht ausbleiben, daß es uns geht, wie es im Buche der Weisheit heißt24 : „Die Gedanken der Sterblichen sind unentschieden und unsicher unsere Vorberechnungen.“

Freilich die Philosophen halten sich an ihre Vernunftschlüsse und beweisen haarscharf, daß Übersinnliches mit dem geistigen Auge und Sinnliches, d. i. Körperhaftes, mit dem leiblichen Sinne wahrgenommen werde, und zwar so, daß der Geist weder Übersinnliches mittels des Körpers noch Körperhaftes unmittelbar durch sich zu schauen imstande sei; könnten wir dessen völlig gewiß sein, so wäre sofort auch gewiß, daß Gott mit den Augen auch des geistigen Leibes nicht geschaut werden könne. Aber über solche Vernünftelei geht die wirkliche Vernunft und die maßgebende prophetische Erleuchtung lächelnd hinweg. Wer möchte sich von der Wahrheit so weit entfernen, daß er zu sagen wagte, Gott wisse nicht um die körperhaften Dinge? Hat er also einen Leib, mittels dessen Augen er sich davon Kenntnis zu verschaffen in der Lage ist? Zeigt ferner nicht das Beispiel des Propheten Elisäus deutlich genug, daß man auch mit dem Geiste ohne Vermittlung durch den Leib Körperhaftes schauen könne? Das Entgegennehmen von Geschenken seitens des Dieners war doch wohl ein körperhaftes Begebnis; und gleichwohl hat es der Prophet nicht mittels des Leibes, sondern mittels des Geistes wahrgenommen. Es steht also fest, daß man Körperhaftes durch den Geist wahrnimmt; warum sollte nicht ebenso die Fähigkeit des geistigen Leibes so weit gehen, daß man mit dem Leib auch Geistiges wahrnimmt? Denn ein Geist ist Gott. Sodann kennt zwar jeder das eigene Leben, kraft dessen man hienieden im Leibe lebt und diese irdischen Glieder munter und frisch erhält, durch den inneren Sinn, nicht durch Vermittlung der leiblichen Augen; dagegen das Leben anderer sieht man durch Vermittlung des Leibes, trotzdem es unsichtbar ist. Denn woran sonst unterscheiden wir lebende Körper von leblosen als daran, daß wir die Körper und ihr Leben in einem schauen, also auch das Leben nur mittels des Leibes? Aber Leben ohne Körper sehen wir mit den leiblichen Augen nicht.

Daher werden wir möglicherweise, ja sehr wahrscheinlich im Jenseits das Körperhafte der Welt an dem neuen Himmel und der neuen Erde in der Weise schauen, daß wir Gott den Allgegenwärtigen und den Lenker des Alls, auch des körperhaften, mittels der Körper, die wir tragen werden, und derer, die wir überall erblicken werden, wohin wir die Augen wenden, in hellster Klarheit schauen, nicht so, wie wir jetzt etwas von seinem unsichtbaren Wesen mittels des Erschaffenen im Geiste schauen wie durch einen Spiegel in rätselhafter Gestalt und stückweise25 , wobei in uns der Glaube, womit wir es annehmen, kräftiger wirkt als der äußere Anschein der körperhaften Dinge, den wir mittels der leiblichen Augen wahrnehmen. Ich will die Sache durch einen Vergleich klarer zu machen suchen: Wir leben unter lebenden und Lebenstätigkeit entfaltenden Menschen; sobald wir sie erblicken, glauben wir nicht erst, sondern sehen wir, daß sie leben, obwohl ihr Leben getrennt von ihren Leibern nicht sichtbar ist für uns, so unzweifelhaft wir es an ihnen durch Vermittlung der Leiblichkeit erblicken; auf ähnliche Art werden wir, wo immer wir das geistige Auge unseres Leibes umherschweifen lassen, die unkörperhafte Gottheit, die alles leitet, auch durch Vermittlung der Leiblichkeit erschauen. Man wird also entweder mittels jener geistigen Augen Gott dadurch schauen, daß sie in ihrer Vorzüglichkeit etwas Geistartiges haben, das sie instand setzt, auch eine körperlose Natur zu schauen; diese Annahme läßt sich jedoch schwer oder gar nicht durch Beispiele oder Schriftzeugnisse belegen; oder — und das ist leichter zu begreifen — Gott wird uns in der Art kund sein und vor Augen stehen, daß er von jedem von uns mit dem Geist geschaut wird in jedem von uns, geschaut von einem im anderen, geschaut von jedem in sich, geschaut im neuen Himmel und auf der neuen Erde und überhaupt in jedem Geschöpf, das es alsdann gibt, geschaut auch mittels der Leiblichkeit in allem Körperhaften, wohin immer die Augen des geistigen Leibes im Bereich ihrer Sehkraft sich richten werden. Auch unsere Gedanken werden uns gegenseitig offen daliegen26 . Denn nun wird sich erfüllen, was der Apostel im unmittelbaren Anschluß an die Worte27 : „Richtet nicht vor der Zeit“ gesagt hat: „Ehe der Herr kommt, der auch die geheimen Winkel der Finsternis durchleuchten und die Gedanken des Herzens offenbar machen wird; und dann wird jedem sein Lob von Gott werden.“

1: Phil. 4, 7.
2: 1 Kor. 13, 9 f.
3: Ebd. 13, 12.
4: Matth. 18, 10.
5: 1 Joh. 3, 2.
6: Ps. 115, 10.
7: Vgl. Augustini Retract. Cap. 67
8: Vgl. 4 Kön. 5, 26.
9: 1 Kor. 13, 9 f.
10: 1 Kor. 13, 11 f.
11: Vgl. Weish. 9, 15.
12: 4 Kön. 5, 26.
13: Vgl. 1 Kor. 15, 28.
14: Jerem. 23, 24.
15: Job 42, 5 f.
16: Eph. 1, 18
17: Matth 5, 8.
18: Luk. 3, 6.
19: Luk. 2, 29 f.
20: Job 19, 26.
21: 1 Kor. 13, 12.
22: 2 Kor. 3, 18.
23: Ps. 33, 6.
24: Weish. 9, 14.
25: Vgl. Röm. 1, 20 und 1 Kor. 13, 12.
26: Vgl. Augustini Retract. c. 25, 48.
27: 1 Kor. 4, 5.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger