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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Zweites Buch
XV. Kapitel

67.

1. Aber auch David und vor David Moses zeigen durch folgende Worte ihre Kenntnis der drei Lehren: "Selig ist der Mann, der wandelt im Rate der Gottlosen",1 wie die Fische in der Finsternis in die Tiefe hinabgehen; denn die Fische, die keine Schuppen haben, deren Genuß Moses verbietet,2 wohnen in der Tiefe des Meeres. 2."Und tritt nicht auf den Weg der Sünder",3 wie diejenigen, die zum Schein den Herrn fürchten, aber sündigen [S. 200] und dadurch dem Schwein ähnlich werden; denn dieses schreit, wenn es hungrig ist, wenn es aber gesättigt ist, kennt es seinen Herrn nicht mehr.4

3. "Und setzt sich nicht auf den Stuhl der Unheilstifter",5 wie die auf Raub gierigen Vögel. Moses aber befahl: "Ihr sollt kein Schwein essen und keinen Adler und keinen Habicht und keinen Raben und keinen Fisch, der keine Schuppen an sich hat!"6 Das sagt Barnabas.7

4. Ich hörte aber einen in solchen Erklärungen bewanderten Mann sagen, "der Rat der Gottlosen" bedeute die Heiden, während er unter dem "Weg der Sünder" die jüdische Anschauung und unter dem "Stuhl der Unheilstifter" die Irrlehren verstand.

1: Ps 1,1.
2: Vgl. Lev 11,10.12.
3: Ps 1,1.
4: Zu 67,1.2 vgl. Barnabasbrief 10,9 f. 3.
5: Ps 1,1.
6: Vgl. Lev 11,7.13 f. 12;Dtn 14,8.12f. 10.
7: Zu 67,3 Vgl. Barnabasbrief 10,10.1.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger