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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
120. Vortrag

9.

[Forts. v. [S. 1139] ] „Da ging nun auch der andere Jünger hinein, welcher früher zum Grabe gekommen war.“ Er kam zuerst und trat zuletzt hinein. Auch das ist nicht bedeutungslos, aber ich habe dazu keine Zeit. „Und er sah“, sagt er, „und glaubte.“ Hier meinen nun einige, die nicht achtsam genug sind, das habe Johannes geglaubt, daß Jesus auferstanden sei; allein das Folgende beweist dies nicht. Denn was soll das bedeuten, was er sogleich beifügte: „Denn sie kannten die Schrift noch nicht, daß er von den Toten auferstehen müsse“? Er glaubte also nicht, daß der auferstanden sei, von dem er nicht wußte, daß er auferstehen müsse. Was also sah er? Was glaubte er? Er sah natürlich das leere Grab und glaubte, was das Weib gesagt hatte, daß er aus dem Grabe hinweggenommen worden sei. „Denn sie kannten die Schrift noch nicht, daß er von den Toten auferstehen müsse.“ Und mithin, als sie das vom Herrn hörten, obwohl es doch so deutlich gesagt wurde, verstanden sie es nicht, weil sie von ihm Gleichnisse zu hören gewohnt waren, und so glaubten sie, er deute damit etwas anderes an. Doch das Folgende wollen wir auf eine andere Rede verschieben.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger