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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
105. Vortrag

2.

[Forts. v. [S. 1039] ] Sodann mehr und mehr darlegend, wie der Sohn den Vater verherrlicht, sagt er: „Wie Du ihm die Macht über alles Fleisch gegeben hast, damit er allen, die Du ihm gegeben hast, das ewige Leben gebe“. Unter allem Fleische meinte er alle Menschen, indem er nach einem Teile das Ganze bezeichnete, wie hinwieder durch den höheren Teil der ganze Mensch bezeichnet ist, wo der Apostel sagt: „Jede Seele sei den höheren Gewalten untertan“1. Denn was hat er mit: „jede Seele“ gemeint als: jeder Mensch? Dies aber, daß Christus vom Vater Macht gegeben wurde über alles Fleisch, ist vom Menschen zu verstehen, denn nach seiner Gottheit ist alles durch ihn gemacht worden2, und ist alles in ihm gegründet worden im Himmel und auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare3. Also „wie Du ihm die Macht gegeben hast“, sagt er, „über alles Fleisch“, so soll Dein Sohn Dich verherrlichen, d. h. Dich kund machen allem Fleische, das Du ihm gegeben hast. Denn so hast Du es ihm gegeben, „damit er allen, die Du ihm gegeben hast, das ewige Leben gebe“.

1: Röm. 13, 1.
2: Joh. 1, 3.
3: Kol. 1, 16.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger