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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
101. Vortrag

3.

Dann fügt er bei und sagt: „Ein Weib, wenn es gebiert, hat Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst vor Freude, daß ein Mensch zur Welt geboren ist. Auch ihr also habt jetzt Traurigkeit; ich werde euch aber wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird niemand von euch nehmen“. Auch dieses Gleichnis scheint nicht schwer zu verstehen zu sein, weil der Vergleich klar am Tage liegt, indem er selbst seine Bedeutung erklärt. Das [S. 1018] Gebären nämlich wird mit der Trauer, die Geburt aber mit der Freude verglichen, die dann größer zu sein pflegt, wenn nicht ein Mädchen, sondern ein Knabe geboren wird. Wenn er aber sagt: „Eure Freude wird niemand von euch nehmen“, so wird, weil ihre Freude Jesus selbst ist, damit angedeutet, was der Apostel sagt: „Christus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr, und der Tod hat keine Gewalt mehr über ihn“1.

1: Röm. 6, 9.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger