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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
76. Vortrag

1.

[Forts. v. [S. 888] ] Wenn die Jünger fragen und ihnen der Meister Jesus antwortet, lernen auch wir gleichsam mit ihnen, sei es daß wir das heilige Evangelium lesen oder hören. Weil also der Herr gesagt hatte: „Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber werdet mich sehen“, fragte ihn darüber Judas, nicht sein Verräter, der Ischariot zubenannt wurde, sondern der, dessen Brief unter den kanonischen Schriften sich findet: „Herr, woher kommt es, daß Du Dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?“ Seien wir mit ihnen gleichsam fragende Jünger, und hören auch wir den gemeinsamen Meister. Der heilige Judas nämlich, nicht der unreine, nicht der Verfolger des Herrn, sondern der Nachfolger, fragte um den Grund, warum sich Christus nicht der Welt, sondern den Seinigen offenbaren wollte; warum noch eine Weile, und die Welt sollte ihn nicht mehr sehen, sie aber sollten ihn sehen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger