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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
74. Vortrag

5.

„Ihr aber“, sagt er, „werdet ihn erkennen, weil er bei euch bleiben und in euch sein wird“. Er wird in ihnen sein, um zu bleiben, nicht bleiben, um zu sein; [S. 883] denn irgendwo sein ist früher als bleiben. Aber damit sie nicht meinten, das Wort: „Er wird bei euch bleiben“, sei so gemeint wie ein Gast bei einem Menschen auf sichtbare Weise zu bleiben pflegt, erklärte er, was er meine, wenn er sagte: „Er wird bei euch bleiben“, indem er beifügte und sprach: „Er wird in euch sein“. Also auf unsichtbare Weise wird er gesehen, und es kann auch, wenn er nicht in uns ist, kein Wissen von ihm in uns sein. So nämlich wird von uns auch unser Gewissen in uns gesehen; denn das Gesicht eines andern sehen wir, das unserige können wir nicht sehen; unser Gewissen aber sehen wir, das eines andern sehen wir nicht. Aber das Gewissen ist immer nur in uns; jedoch der Heilige Geist kann auch ohne uns sein; er wird ja gegeben, damit er auch in uns sei; aber gesehen und erkannt, wie er gesehen und erkannt werden soll, kann er von uns nicht, wenn er nicht in uns ist.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger