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Augustinus (354-430) - Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Iohannis Euangelium)
5. Vortrag.

4.

[Forts. v. [S. 70] ] Dies beachte und unterscheide und wisse eure Liebe. Die Taufe, welche Johannes empfing, ist die Johannes-Taufe genannt worden; er allein empfing einen solchen Vorzug; keiner der Gerechten vor ihm, keiner nach ihm empfing eine Taufe, welche die seinige hieße. Freilich hat er sie empfangen, denn aus sich könnte er nichts; denn wenn jemand aus sich redet, redet er Lüge von dem Seinigen1. Und woher empfing er sie, wenn nicht vom Herrn Jesus Christus? Von dem empfing er die Gewalt zu taufen, den er nachher taufte. Wundert euch nicht; denn so hat Christus dies an Johannes getan, wie er ein gewisses Etwas an seiner Mutter getan hat. Von Christus nämlich heißt es: „Alles ist durch ihn geworden“2; wenn alles durch ihn geworden ist, dann ist auch Maria durch ihn geworden, von welcher nachher Christus geboren wurde. Eure Liebe gebe acht: Wie er Maria schuf und durch Maria geschaffen wurde, so gab er dem Johannes die Taufe und wurde von Johannes getauft.

1: Joh. 8, 4.
2: Joh. 1, 3.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger