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Gregorius Thaumaturgus († 270-75) - Sendschreiben kirchlicher Verordnungen (Epistula canonica)
Sendschreiben des heiligen Gregorius, des Erzbischofs von Neocäsarea, des Wundertäters, enthaltend die kirchlichen Vorschriften über die, welche bei dem Einfalle der Ausländer Fleisch von Götzenopfern gegessen oder andere Fehltritte begangen hatten.

Siebte Vorschrift.

(In Betreff derer, die unter die Ausländer eingereiht worden sind und gegen ihre eigenen Landsleute Unordnungen begangen haben.)

Die nun, die unter die Ausländer eingereiht wurden und im Zustande der Gefangenschaft mit diesen am Überfalle teilgenommen haben, die da vergessen haben, daß sie Einwohner von Pontus und daß sie Christen seien und soweit verwildert sind, daß sie ihre eigenen Landsleute durch Galgen oder Strick1 ums Leben gebracht und den ortsunkundigen Ausländern Wege und [S. 269] Behausungen verraten haben, diese müssen sogar von der Klasse der Hörenden2 ausgeschlossen werden, bis die Heiligen (Väter) zusammentreten und gemeinschaftlich über sie Beschluß fassen, nachdem vor ihnen schon der heilige Geist entschieden hat.

1: Eigentlich durch Holz oder Erdrosseln. Wenn mit dem ersteren das Totschlagen mit Prügeln gemeint wäre, müßte es wohl [xylois] ξύλοις heißen statt [xylō] ξύλω; so aber denkt man wohl besser an eine bestimmte Holzvorrichtung, die mit dem Erstickungstod in näherer Beziehung stand.
2: vgl. S. 60 (272).

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger