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Gregorius Thaumaturgus († 270-75) - Sendschreiben kirchlicher Verordnungen (Epistula canonica)
Sendschreiben des heiligen Gregorius, des Erzbischofs von Neocäsarea, des Wundertäters, enthaltend die kirchlichen Vorschriften über die, welche bei dem Einfalle der Ausländer Fleisch von Götzenopfern gegessen oder andere Fehltritte begangen hatten.

Fünfte Vorschrift.

Andere hingegen täuschen sich selbst, indem sie für ihr verloren gegangenes Eigentum fremdes Gut zurückbehalten, das sie gefunden haben, um auf diese Weise, weil die Boraden und Goten an ihnen wie Feinde gehandelt haben, nunmehr selber gegen andere die Rolle der Boraden und Goten zu übernehmen. Wir haben darum unseren Mitbruder und Amtsgenossen1 Euphrosynus zu euch abgesendet, damit er nach dem hiesigen Vorbild auch seinerseits ähnliche Verfügungen treffe, sowohl wer als [S. 268] Ankläger zugelassen2, als auch wer von der Gebetsgemeinschaft ausgeschlossen werden soll.

1: [syngerōn] Συγγέρων = consenior, wie 1. Petr. 5, 1; wahrscheinlich ist hier einer aus dem Kollegium der Presbyter von Neocäsarea gemeint.
2: Gegen das unbefugte Auftreten von Anklägern ereifern sich später besondere Konzilsbeschlüsse, z. B. von Elvira (305), Konstantinopel (381).

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger