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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Erstes Buch
XXVIII. Kapitel

178.

1. Deshalb führt auch sie allein zur wahren Weisheit, die eine Gotteskraft ist, fähig, das Seiende als Seiendes zu erkennen, mit Vollkommenheit ausgestattet, frei von jeder Gemütserregung, nicht ohne die Hilfe des Heilands, der durch das göttliche Wort von der Sehkraft unserer Seele den infolge schlechten Wandels1 vor ihr ausgebreiteten Nebel der Unwissenheit wegnahm und uns die beste Sehkraft wiedergab,
"Daß wir deutlich erkennen den Gott und den sterblichen Menschen."2

2. Er ist es, der uns wahrhaft gezeigt hat, wie wir uns selbst erkennen müssen; er ist es, der den Vater des Weltalls enthüllt, wem er will, soweit die menschliche Natur [S. 145] dies fassen kann. "Denn niemand hat den Sohn erkannt als der Vater und niemand den Vater als der Sohn und wem der Sohn ihn offenbaren will."3

1: Vgl. 1 Petr 1,18; 2 Petr 2,7.
2: Vgl. Hom. Il 5,127 f.; Protr. 114,1; das Zitat stammt hier aus Platon, Alkibiades II p.150 D.
3: Mt 11,27.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger