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Johannes von Damaskus († 750) - Genaue Darlegung des orthodoxen Glaubens (Expositio fidei)
Erstes Buch

VIII. KAPITEL. Von der heiligen Dreieinigkeit.

Wir glauben also an einen Gott, einen Urgrund, der anfangslos, ungeschaffen, ungezeugt 1, unvergänglich und unsterblich, ewig, unendlich, unumschränkt, unbegrenzt, unendlich mächtig, einfach, nicht zusammengesetzt, unkörperlich, leidenschaftslos, unwandelbar, unveränderlich, unsichtbar, Quelle der Güte und Gerechtigkeit, geistiges Licht, unzugänglich ist. [Wir glauben] an eine Macht, die durch kein Maß erkannt, die nur durch den eigenen Willen gemessen wird. Denn sie kann alles, was sie will 2. Sie erschafft alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge, erhält und bewahrt alles, sorgt für alles, behauptet und beherrscht und regiert alles in unendlicher, unvergänglicher Herrschaft, hat keinen Gegensatz, sie erfüllt alles, ist von nichts umschlossen, umschließt vielmehr selbst alles, hält es zusammen und überragt es, durchdringt alle Wesenheiten, [S. 14] ohne befleckt zu werden, steht über allem, ist über jede Wesenheit erhaben, darum überwesentlich, allüberragend, übergöttlich, übergut, übervollkommen. Sie setzt alle Anfänge und Ordnungen fest, ist über jeden Anfang und jede Ordnung erhaben, steht über Wesenheit und Leben und Wort und Gedanken. Sie ist Selbst-Licht, Selbst-Güte, Selbst-Leben, Selbst-Wesen. Denn sie hat weder das Sein noch sonst etwas von einem andern, sie ist vielmehr selbst Quelle des Seins für’s Seiende, des Lebens für’s Lebende, der Vernunft für’s Vernünftige, und für alle Ursache aller Güter. Sie weiß alles, ehe es geschieht. [Wir glauben] an eine Wesenheit, eine Gottheit, eine Kraft, einen Willen, eine Wirksamkeit, ein Prinzip, eine Macht, eine Herrschaft, eine Regierung. Sie wird in drei vollkommenen Hypostasen (Personen) erkannt, genießt aber nur eine Anbetung, sie wird geglaubt und verehrt von jedem vernünftigen Geschöpfe. Sie (= die Hypostasen) sind ohne Vermischung vereint und ohne Trennung unterschieden, was geradezu unglaublich scheint. [Wir glauben] an den Vater, Sohn und Hl. Geist, auf die wir auch getauft sind3. Denn so hat der Herr seinen Aposteln zu taufen befohlen, da er sprach: „Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes4.“

[Wir glauben] an einen Vater, das Prinzip und die Ursache von allem. Er ist aus niemand gezeugt, er ist allein ohne jedes Prinzip und ungezeugt. Er ist Schöpfer aller Dinge 5. Kraft der Natur ist er Vater seines einen, alleinigen, eingeborenen Sohnes, unseres Herrn und Gottes und Heilandes Jesus Christus, und Hervorbringer des allheiligen Geistes. Und [wir glauben] „an einen Sohn Gottes, den Eingeborenen“, unseren Herrn Jesus Christus, „der aus dem Vater gezeugt ist vor aller Zeit, Licht vom Licht, wahrer Gott vom [S. 15] wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, gleichen Wesens mit dem Vater, durch den alles erschaffen ist 6.“ Mit den Worten „vor aller Zeit“ zeigen wir an, daß seine Zeugung zeit- und anfangslos ist. Denn der Sohn Gottes ward nicht aus dem Nichtsein ins Sein hervorgebracht, er, „der Abglanz der Herrlichkeit, der Abdruck des Wesens des Vaters 7“, die lebendige „Weisheit und Kraft8“, das Wort, das in sich selbst besteht, das wesenhafte, vollkommene und lebendige „Abbild des unsichtbaren Gottes 9“, nein, immer war er mit dem Vater und in ihm, ewig und anfangslos aus ihm gezeugt. Denn es gab nie eine Zeit, da der Vater war, als der Sohn nicht war, sondern mit dem Vater war zu gleicher Zeit der Sohn, der aus ihm gezeugt ist. Denn ohne Sohn könnte er (Gott) nicht Vater heißen 10. War er einmal ohne Sohn, dann war er nicht Vater. Und hat er später einen Sohn bekommen, so ist er später Vater geworden, während er vorher nicht Vater gewesen, und er hat sich geändert, aus dem Nicht-Vatersein ist er zum Vatersein gekommen. Allein das wäre schlimmer als jede Lästerung. Denn man kann nicht sagen, Gott entbehre der natürlichen Fruchtbarkeit. Die Fruchtbarkeit besteht nämlich darin, daß er aus ihm, d. h. aus seinem eigenen Wesen, etwas erzeugt, das ihm der Natur nach gleich ist.

Was also die Zeugung des Sohnes betrifft, so ist es gottlos, wenn man von einer Zwischenzeit spricht und den Sohn nach dem Vater geschaffen sein läßt. Denn aus ihm, d. h. aus der Natur des Vaters, so sagen wir, erfolgte die Zeugung des Sohnes. Geben wir nicht zu, daß von Anfang an mit dem Vater zugleich der aus ihm [S. 16] gezeugte Sohn existiere, dann tragen wir eine Veränderung in die Hypostase (Person) des Vaters hinein. Denn dann ist sie später Vater geworden, während sie es [zuerst] nicht war. Die Schöpfung ist ja allerdings später entstanden, allein nicht aus der Wesenheit des Vaters, sie ward vielmehr durch seine Kraft und seinen Willen aus dem Nichtsein ins Sein hervorgebracht. Darum hat die Natur Gottes keine Änderung erfahren. Zeugung ist nämlich der Hervorgang aus der Wesenheit des Zeugenden, so daß das Erzeugte [ihm] wesensgleich ist. Schöpfung aber und Erschaffung ist das Werden von außen her und nicht [das Werden] aus der Wesenheit des Erschaffenden und Bildenden, so daß das Geschaffene und Gebildete [ihm] vollständig ungleich ist.

Bei dem allein leidenschaftslosen, unwandelbaren, unveränderlichen, sich immer gleich bleibenden Gott also geschieht das Zeugen wie das Schaffen ohne Leidenschaft. Denn da er von Natur leidenschaftslos und ohne Fluß ist, weil einfach und nicht zusammengesetzt, kann er weder beim Zeugen noch beim Schaffen einer Leidenschaft oder einem Fluß unterworfen sein, auch bedarf er keiner Mitwirkung. Im Gegenteil. Denn die Zeugung ist anfangslos und ewig, weil sie ein Werk der Natur ist und aus seiner (═ Gottes) Wesenheit hervorgeht, so daß der Zeugende keine Veränderung erleidet, und es nicht einen früheren Gott und einen späteren Gott gibt, und er einen Zuwachs bekommt. Die Schöpfung bei Gott aber ist, weil sie ein Werk seines Willens ist, nicht gleichewig wie Gott. Denn das, was aus dem Nichtsein ins Sein hervorgebracht wird, kann nicht gleichewig sein mit dem, was ohne Anfang und immer ist. Mensch und Gott schaffen also nicht auf gleiche Weise. Der Mensch bringt nicht etwas aus dem Nichtsein ins Sein hervor, sondern was er schafft, schafft er aus einem vorher vorhandenen Stoff, und er will nicht bloß, sondern er überlegt auch zuvor und macht sich im Geiste ein Bild von dem, was werden soll, sodann arbeitet er auch mit den Händen und erträgt Mühsal und Anstrengung, oft verfehlt er aber auch das Ziel, sein Bemühen hat nicht den gewünschten Erfolg. Gott jedoch bringt durch bloßes [S. 17] Wollen alles aus dem Nichtsein ins Sein hervor. Ebenso zeugen Gott und Mensch auch nicht auf gleiche Weise. Denn Gott, der zeitlos, anfangslos, leidenschaftslos, ohne Fluß, unkörperlich, einzig und endlos ist, zeugt zeitlos, anfangslos, leidenschaftslos, ohne Fluß und Paarung 11. Seine unfaßbare Zeugung hat keinen Anfang und kein Ende. Anfangslos [zeugt] er wegen seiner Unveränderlichkeit; ohne Fluß wegen seiner Leidenschaftslosigkeit und Unkörperlichkeit; ohne Paarung, wiederum weil er unkörperlich und der einzige und alleinige Gott ist, der keines andern bedarf; endlos aber und unaufhörlich wegen der Anfangs-, Zeit- und Endlosigkeit und des immerwährenden Gleichseins. Denn was keinen Anfang hat, hat kein Ende. Was aber durch Gnade ohne Ende ist, ist sicherlich nicht ohne Anfang, wie z. B. die Engel.

Anfangs- und endlos also zeugt der immerseiende Gott sein vollkommenes Wort. Denn sonst würde Gott in der Zeit zeugen, er, der eine über die Zeit erhabene Natur und Existenz besitzt. Der Mensch aber zeugt offenbar gerade auf entgegengesetzte Weise, weil er dem Entstehen und Vergehen, dem Fluß und der Vervielfältigung unterliegt und mit einem Körper umhüllt ist und das Männliche und das Weibliche in seiner Natur besitzt (zweigeschlechtig ist). Denn es bedarf das Männliche der Hilfe des Weiblichen. — Nun denn, so möge gnädig sein der, der über alles erhaben ist und alles Denken und Begreifen übersteigt.

Es lehrt also die heilige, katholische und apostolische Kirche, daß zu gleicher Zeit mit dem Vater sein eingeborener Sohn ist, der zeitlos, ohne Fluß, leidenschaftslos und auf eine [uns] unbegreifliche, nur dem Gott aller Dinge bekannte Weise gezeugt ist, geradeso [S. 18] wie das Feuer und das Licht 12, das von ihm ausgeht, gleichzeitig sind, und nicht zuerst das Feuer und dann das Licht ist, sondern beide zu gleicher Zeit sind. Wie sodann das Licht, das ständig aus dem Feuer erzeugt wird, immer in ihm ist und sich nie von ihm trennt, so wird auch der Sohn aus dem Vater gezeugt und trennt sich durchaus nicht von ihm, sondern ist immer in ihm. Allein das Licht, das ohne Trennung aus dem Feuer erzeugt wird und ständig in ihm bleibt, hat keine eigene Subsistenz neben dem Feuer, denn es ist eine natürliche Beschaffenheit des Feuers. Der eingeborene Sohn Gottes aber, der ohne Trennung und Scheidung aus dem Vater gezeugt ist und immerdar in ihm bleibt, besitzt eigene Subsistenz neben der des Vaters 13.

Er heißt Wort und „Abglanz“ 14 , weil er ohne Paarung, leidenschaftslos und zeitlos, ohne Fluß und ohne Trennung aus dem Vater gezeugt ist. Sohn aber und „Abdruck des väterlichen Wesens 15“, weil er vollkommen ist, eigene Subsistenz besitzt und in allem dem Vater gleich ist, ausgenommen die Ungezeugtheit (Agennesie). Eingeborener aber, weil er einzig aus dem einzigen Vater auf einzige Weise gezeugt ist 16 . Denn keine andere Zeugung läßt sich mit der Zeugung des Sohnes Gottes vergleichen. Es gibt ja auch keinen anderen Sohn Gottes. Wohl geht auch der Hl. Geist vom Vater aus, aber nicht zeugungsweise, sondern ausgangsweise. Das ist eine andere Existenzweise, unbegreifbar und unerkennbar, wie auch die Zeugung des Sohnes. Darum ist auch alles, was der Vater hat, sein, ausgenommen die Ungezeugtheit. Diese bezeichnet jedoch keinen Unterschied im [S. 19] Wesen noch eine Würde 17, sondern eine Existenzweise. Ein Beispiel: Adam ist ungezeugt, denn er ist ein Gebilde Gottes. Seth ist gezeugt, denn er ist ein Sohn Adams. Eva ist aus einer Rippe Adams hervorgegangen, also ist diese nicht gezeugt. Sie unterscheiden sich nicht durch die Natur voneinander — sie sind ja Menschen —, sondern durch die Existenzweise 18.

Man muß nämlich wissen, daß ἀγένητον [agenēton] (mit einem ν [n] geschrieben) das Ungeschaffene oder Nicht-Gewordene bezeichnet, ἀγέννητον [agennēton] aber (mit zwei νν [nn] geschrieben) das Nicht-Gezeugte bedeutet. Nach der ersten Bezeichnung nun unterscheidet sich Wesenheit von Wesenheit, denn eine andere ist die ungeschaffene und ungewordene (ἀγένητος [agenētos] mit einem ν [n]) und eine andere die gewordene oder geschaffene. Nach der zweiten Bezeichnung aber unterscheidet sich nicht Wesen vom Wesen. Denn in jeder Art (Spezies) lebender Wesen ist die erste Hypostase ungezeugt, aber nicht ungeworden. Sie wurden ja vom Schöpfer gebildet und durch sein Wort ins Dasein gesetzt. Aber gezeugt wurden sie wahrlich nicht, da ein anderes von gleicher Art, woraus sie erzeugt wären, vorher nicht existierte 19.

Nach der ersten Bezeichnung also kommen die drei übergöttlichen Personen der heiligen Gottheit [gegenseitig] überein, denn sie sind wesensgleich und ungeschaffen. Nach der zweiten Bezeichnung aber durchaus nicht. Denn nur der Vater ist ungezeugt, er hat das Sein von keiner anderen Person. Nur der Sohn ist gezeugt, denn er ist anfangslos und zeitlos aus dem Wesen des Vaters gezeugt. Nur der Hl. Geist geht vom Wesen des Vaters aus, denn er wird nicht gezeugt, sondern geht [S. 20] aus. So lehrt es die Hl. Schrift. Freilich die Art der Zeugung und des Ausgangs ist unbegreifbar.

Aber auch das muß man wissen, daß nicht von uns der Name der Vaterschaft, der Sohnschaft und des Ausgangs auf die selige Gottheit übertragen, sondern umgekehrt von dorther uns mitgeteilt worden ist, wie der göttliche Apostel sagt: „Darum beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jegliche Vaterschaft im Himmel und auf Erden ist 20“.

Wenn wir aber sagen, der Vater sei Prinzip des Sohnes und größer 21, so meinen wir nicht, er habe bezüglich der Zeit oder der Natur dem Sohne gegenüber einen Vorrang, „er hat ja durch ihn die Zeiten geschaffen 22“; nein, das gilt einzig und allein hinsichtlich der Ursache (des Prinzips), insofern der Sohn aus dem Vater gezeugt ist, und nicht der Vater aus dem Sohn, und der Vater das natürliche Prinzip des Sohnes ist. Wir sagen ja auch nicht, aus dem Lichte geht das Feuer hervor, sondern umgekehrt, das Licht geht aus dem Feuer hervor. Wenn wir also hören, der Vater sei Prinzip des Sohnes und größer, so wollen wir dies in Rücksicht auf die Ursache (das Prinzip) verstehen. Und wie wir nicht sagen, eine andere Wesenheit hat das Feuer, und eine andere das Licht, so kann man nicht sagen, eine andere Wesenheit hat der Vater und eine andere der Sohn. Sie haben vielmehr ein und dieselbe. Ferner sagen wir, das Feuer leuchtet durch das Licht, das von ihm ausgeht; wir behaupten nicht, ein dienendes Werkzeug des Feuers ist das Licht, das ihm entspringt, sondern [behaupten] vielmehr, es ist eine natürliche Kraft. Ebenso sagen wir, der Vater tut alles, was er tut, durch seinen eingeborenen Sohn; nicht wie durch ein dienendes Werkzeug 23, sondern durch natürliche [S. 21] und subsistierende Kraft. Und wie wir sagen, das Feuer leuchtet, und wiederum sagen, das Licht des Feuers leuchtet, so „tut alles, was der Vater tut, in gleicher Weise auch der Sohn 24“. Allein das Licht besitzt keine eigene Subsistenz neben dem Feuer. Der Sohn aber ist eine vollkommene Hypostase, nicht getrennt von der väterlichen Hypostase, wie wir weiter oben dargetan haben. In der Schöpfung läßt sich eben unmöglich ein Bild finden, das völlig entsprechend (adäquat) in sich die Art und Weise der heiligen Dreieinigkeit darstellte. Denn wie könnte das, was geschaffen, zusammengesetzt, fließend, wandelbar und begrenzt ist, Gestalt hat und vergänglich ist, die von all dem freie, überwesentliche, göttliche Natur klar und deutlich machen? Alle Geschöpfe aber tragen offenbar die meisten dieser Merkmale an sich, und ein jedes verfällt gemäß seiner eigenen Natur dem Untergang.

Gleicherweise glauben wir auch „an einen Hl. Geist, den Herrn und Lebendigmacher, der vom Vater ausgeht 25“ und im Sohne ruht 26, „der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht wird“, als wesensgleich und gleichewig; an den Geist aus Gott, „den rechten, den vorzüglichen 27“, den Quell der Weisheit 28, des Lebens und der Heiligung 29. Er ist und heißt Gott wie der Vater und der Sohn, ungeschaffen, vollkommen, Schöpfer, allherrschend, allwirkend, allmächtig, unendlich gewaltig; er herrscht über jedes Geschöpf, wird aber nicht beherrscht, er vergöttlicht, wird aber nicht vergöttlicht, er erfüllt, wird aber nicht erfüllt, er läßt teilnehmen, hat aber nicht teil, er heiligt, wird aber nicht geheiligt, er ist Anwalt, denn er nimmt aller Bitten entgegen. In allem ist er dem Vater und dem Sohne [S. 22] gleich. Er geht vom Vater aus, wird durch den Sohn mitgeteilt und von jeglichem Geschöpf empfangen. Er schafft durch sich selbst, macht alles zu Wesen, heiligt und hält zusammen. Er subsistiert in eigener Hypostase, ohne sich jedoch vom Vater und Sohne zu trennen und zu entfernen. Er besitzt alles, was der Vater und der Sohn hat, ausgenommen die Ungezeugtheit und das Gezeugtsein. Denn der Vater ist ohne Prinzip und ungezeugt, er ist aus keinem, er hat das Sein aus sich, und von allem, was er besitzt, hat er nichts von einem andern. Er ist vielmehr selbst für alles natürliches Prinzip und Ursache des Wieseins. Der Sohn aber ist aus dem Vater nach Art der Zeugung. Aber auch der Hl. Geist selbst ist aus dem Vater, jedoch nicht zeugungsweise, sondern ausgangsweise. Daß ein Unterschied zwischen Zeugung und Ausgang besteht, wissen wir. Welcher Art aber der Unterschied ist, [wissen] wir durchaus nicht. Die Zeugung des Sohnes aus dem Vater und der Ausgang des Hl. Geistes sind jedoch zugleich.

Alles also, was der Sohn besitzt, hat auch der Geist vom Vater, ja selbst das Sein. Wenn der Vater nicht ist, dann ist auch nicht der Sohn und nicht der Geist. Und wenn der Vater etwas nicht hat, dann hat es auch der Sohn und der Geist nicht. Wegen des Vaters, d. h. weil der Vater ist, ist der Sohn und der Geist. Und wegen des Vaters hat der Sohn und der Geist alles, was er hat, d. h. weil der Vater es hat, ausgenommen das Ungezeugtsein, das Gezeugtsein und Ausgehen. Denn nur in diesen persönlichen Eigentümlichkeiten unterscheiden sich die heiligen drei Personen voneinander. Nicht durch die Wesenheit, sondern durch das Merkmal der eigenen Hypostase sind sie ohne Trennung unterschieden.

Wir sagen, jeder von den dreien hat eine vollkommene Hypostase, damit wir nicht eine aus drei unvollkommenen [Hypostasen] zusammengesetzte vollkommene Natur annehmen, sondern eine in drei vollkommenen Hypostasen bestehende einzige, einfache, übervollkommene, übervollendete Wesenheit. Denn alles, was aus Unvollkommenem besteht, ist sicherlich zusammengesetzt. Eine Zusammensetzung aus vollkommenen [S. 23] Hypostasen aber ist ausgeschlossen. Darum sagen wir auch nicht, das Wesen bestehe aus Hypostasen, sondern in Hypostasen. Wir sprachen von Unvollkommenem, das das Wesen der Sache, die man aus ihm macht, nicht behält. Stein, Holz, Eisen: ein jedes ist für sich in seiner eigenen Natur vollkommen. In Rücksicht auf das Haus aber, das man aus ihnen herstellt, ist ein jedes unvollkommen. Denn keines von ihnen ist für sich ein Haus.

Vollkommen also nennen wir die Hypostasen, um nicht an eine Zusammensetzung bei der göttlichen Natur zu denken. Denn Zusammensetzung ist der Grund der Trennung. Ferner sagen wir, die drei Hypostasen sind ineinander, um nicht eine Menge und Schar von Göttern einzuführen. Die drei Hypostasen schließen für unser Erkennen eine Zusammensetzung und Vermischung aus, die Wesensgleichheit aber und das Ineinandersein der Hypostasen und die Identität des Willens, der Wirksamkeit, der Kraft, der Macht und der Tätigkeit lassen uns sozusagen die Untrennbarkeit und Einheit Gottes erkennen. Denn nur einer ist in Wahrheit Gott, der Gott und das Wort und sein Geist.

Vom Unterschied der drei Personen. Sachliche, logische und begriffliche Betrachtung 30.

Man muß wissen, daß etwas anderes die sachliche Betrachtung und etwas anderes die logische und begriffliche 31 ist. Bei allen Geschöpfen wird der Unterschied der Hypostasen sachlich betrachtet. So sind Petrus und Paulus, sachlich betrachtet, voneinander getrennt. Die Gemeinsamkeit aber, die Zusammengehörigkeit und die Einheit werden logisch und begrifflich angeschaut. Denn wir denken mit dem Verstande, daß Petrus und Paulus von derselben Natur sind und eine einzige, gemeinsame Natur haben. Ein jeder von ihnen ist ein vernünftiges, sterbliches Lebewesen, und ein jeder von ihnen ist [S. 24] Fleisch, das durch eine vernünftige und denkende Seele belebt wird. Diese gemeinsame Natur also wird begrifflich betrachtet. Denn die Personen sind auch nicht ineinander. Eine jede ist eigens und besonders oder für sich getrennt, da sie sehr vieles haben, was sie voneinander scheidet. Denn sie sind örtlich getrennt, der Zeit nach verschieden, geteilt durch Gesinnung, Kraft, Gestalt oder Form, Fähigkeit, Temperament, Würde, Lebensart und alle charakteristischen Eigentümlichkeiten, vor allem aber dadurch, daß sie nicht ineinander, sondern getrennt [voneinander] sind. Man spricht darum auch von zwei, drei und vielen Menschen.

Das ist in der ganzen Schöpfung zu sehen. Bei der heiligen, überwesentlichen, allerhabenen, unbegreifbaren Dreieinigkeit aber ist es umgekehrt. Denn hier wird das Gemeinsame und Eine sachlich betrachtet wegen der Gleichewigkeit und der Identität des Wesens, der Wirksamkeit des Willens, wegen der Übereinstimmung der Denkweise und der Dieselbigkeit der Macht, der Kraft und der Güte. Ich sprach nicht von Ähnlichkeit, sondern von Identität und Einheitlichkeit der Tätigkeit. Denn es handelt sich um eine Wesenheit, eine Güte, eine Kraft, einen Willen, eine Wirksamkeit, eine Macht, eine und dieselbe, nicht um drei einander ähnliche, sondern um eine und dieselbe Tätigkeit der drei Personen. Eine jede von ihnen besitzt ja nicht weniger Einheit mit der anderen als mit sich selbst 32, d. h. der Vater und der Sohn und der Hl. Geist sind in allem eins, ausgenommen die Ungezeugtheit, das Gezeugtsein und den Ausgang. Begrifflich aber sind sie unterschieden. Denn wir erkennen einen Gott. Nur in den Eigentümlichkeiten der Vaterschaft, der Sohnschaft und des Ausgangs, hinsichtlich des Prinzipes (═ der Ursache) und des Prinzipiierten (═ des Verursachten) und der Vollkommenheit der Hypostase, nämlich der Existenzweise, denken wir den Unterschied. Bei der unbegrenzten Gottheit können wir nicht wie bei uns von einer örtlichen [S. 25] Trennung reden; denn die Personen sind ineinander nicht so, daß sie sich vermischen, sondern so, daß sie zusammenhängen nach dem Worte des Herrn, der gesagt: „Ich bin im Vater, und der Vater ist in mir 33.“ Ferner nicht von einem Unterschied des Willens oder der Denkweise oder der Wirksamkeit oder der Kraft oder in irgendeinem anderen Punkte, dergleichen bei uns die sachliche (reale) und gänzliche Trennung erzeugt 34. Wir behaupten deshalb auch nicht, daß der Vater und der Sohn und der Hl. Geist drei Götter sind, vielmehr [sagen] wir, daß die heilige Dreiheit nur ein Gott ist. Denn Sohn und Geist führen sich auf ein Prinzip zurück, sie setzen sich nicht zusammen und verschmelzen nicht 35 im Sinne der Synäresis (═ Zusammenziehung) des Sabellius 36. Sie sind ja, wie gesagt, eins, nicht so, daß sie sich vermischen, sondern so, daß sie gegenseitig zusammenhängen (einander inhärieren), sie haben das Ineinandersein (die Perichorese) ohne jede Verschmelzung und Vermischung. Sie sind ferner nicht auseinander oder dem Wesen nach getrennt im Sinne der Diäresis (═ Trennung) des Arius 37. Denn die Gottheit [S. 26] ist, wenn man es kurz sagen soll, ungeteilt in Geteilten und gleichsam in drei zusammenhängenden und ungetrennten Sonnen eine Verbindung und Einheit des Lichtes. Wenn wir also zur Gottheit aufblicken und zu dem ersten Grund, zur Alleinherrschaft (Monarchie), zu dem einen und demselben Tun und Wollen der Gottheit, wenn ich so sagen darf, zur Identität des Wesens, der Kraft, der Wirksamkeit und Herrschaft, so ist eines das, was wir uns vorstellen; wenn aber zu dem, worin die Gottheit ist, oder genauer gesagt, was die Gottheit ist, und auf das, was aus der ersten Ursache zeitlos, gleichherrlich und ungetrennt entspringt, nämlich die Personen des Sohnes und des Geistes, so sind es drei, die angebetet werden38. Ein Vater ist der Vater und anfangslos, d. i. prinziplos, denn er ist aus keinem. Ein Sohn ist der Sohn, aber nicht anfangslos, d. i. nicht prinziplos, denn er ist aus dem Vater. Faßt man aber ἀρχή [archē] (= Anfang) zeitlich, so ist er gleichfalls anfangslos. Denn er ist der Schöpfer der Zeiten 39 und der Zeit nicht unterworfen. Ein Geist ist der Hl. Geist. Er geht vom Vater aus, aber nicht nach Art eines Sohnes, sondern ausgangsweise. Der Vater ermangelt nicht der Ungezeugtheit, weil er gezeugt hat, der Sohn nicht der Zeugung, weil er vom Ungezeugten gezeugt worden ist (wie denn ?), und der Hl. Geist geht weder in den Vater noch in den Sohn über, weil er ausgeht und Gott ist. Denn die Eigentümlichkeit ist unbeweglich (unveränderlich). Oder wie könnte die Eigentümlichkeit bleiben, wenn sie sich veränderte und überginge? Wenn nämlich der Vater Sohn wird, ist er nicht mehr Vater im eigentlichen Sinne, denn nur einer ist Vater im eigentlichen Sinne. Und wenn der Sohn Vater wird, ist er nicht im eigentlichen Sinne [S. 27] Sohn, denn nur einer ist im eigentlichen Sinne Sohn und einer Hl. Geist.

Man muß aber wissen, daß wir nicht sagen, der Vater ist aus jemand, sondern wir nennen ihn Vater des Sohnes. Den Sohn nennen wir nicht Ursache (Prinzip) noch Vater, wir sagen vielmehr, er ist aus dem Vater und der Sohn des Vaters. Der Hl. Geist aber, sagen wir, ist aus dem Vater, und wir nennen ihn Geist des Vaters. Dagegen behaupten wir nicht, daß er aus dem Sohne ist 40, nennen ihn jedoch Geist des Sohnes. „Wer den Geist Christi nicht hat“, sagt der göttliche Apostel, „der ist nicht sein 41.“ Auch bekennen wir, daß er uns durch den Sohn geoffenbart worden ist und mitgeteilt wird. Denn es heißt: „Er hauchte seine Jünger an und sprach zu ihnen: Empfanget den Hl. Geist 42.“ In gleicher Weise ist aus der Sonne sowohl der Strahl wie der Glanz — sie selbst ist ja die Quelle des Strahles und des Glanzes —, durch den Strahl aber wird der Glanz uns mitgeteilt, und dieser ist es, der uns erleuchtet und von uns aufgenommen wird. Der Sohn aber, sagen wir, ist weder des Geistes noch aus dem Geiste.

1: Das hier auffallende, aber gut bezeugte Wort ἀγέννητος [agennētos] erklärt sich nach Bilz (a. a. O. S. 45 1) daraus, daß unsere Stelle einer Stelle bei Theodoret (Haeretic. Fabul. Compendium I. 5, 1 Migne, P. gr. 83, 441 C) nachgebildet ist.
2: Ps. 134, 6 [hebr. Ps. 135, 6].
3: εἰς ἃ καὶ βεβαπτίσμεθα [eis ha kai bebaptismetha]. Ähnlich Greg. Naz., Or. 34, 11 (Migne, P. gr. 36, 252 B): τῶν τριῶν, εἰς ἃ βεβάπτισμαι [tōn triōn, eis ha bebaptismai]. Die Väter gebrauchten dieses Argument im Kampfe gegen die Arianer, Mazedonianer und Sabellianer.
4: Matth. 28, 19.
5: Vgl. Sir. 24, 12; 2 Makk. 1, 24.
6: Nicänisch-konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis.
7: Hebr. 1, 3; vgl. Weish. 7, 26.
8: 1 Kor. 1, 24.
9: Kol. 1, 15.
10: Johannes betont mit Gregor von Nazianz (Or. 29, 16 Migne, P. gr. 36, 96 A), daß der Name Vater eine Beziehung bezeichne. Die Eunomianer erklärten, der Name Vater drücke entweder eine Wesenheit oder eine Wirksamkeit aus, um im ersten Falle die Wesensverschiedenheit des Sohnes, im zweiten dessen Geschöpflichkeit behaupten zu können (Greg. Naz., a. a. 0. 93 C ff.).
11: Johannes kämpft hier einerseits gegen die Gnostiker, die behaupteten, das Wort sei durch Emanation aus Gott, oder durch Paarung eines männlichen Äon mit einem weiblichen, oder durch Verbindung Gottes mit seinem eigenen Willen (Vgl. Greg. Naz., Or. 31, 7 Migne, P. gr. 36, 141 A) gezeugt, andrerseits gegen die Arianer, welche die Zeugung des Wortes in gnostischem Sinne lehrten.
12: Bilz (a. a. O. S. 47 u. 47 5) hat gefunden, daß den Vergleich mit dem Feuer und Licht bereits Gregor von Nyssa, Contra Eunom. l. 8 (Migne, P. gr. 45, 779 C, 784 B) und Cyrill von Alexandrien, Thesaur. assert. 5 (Migne, P. gr. 75, 61 C) ausgeführt haben.
13: Ob dieser Mängel will Gregor von Nazianz (cf. Or. 31, 32 Migne, P. gr. 36, 169 BC) dieses Bild nicht recht gefallen. Siehe Bilz, a. a. O. S. 48 1.
14: Hebr. 1, 3.
15: Ebd. [Hebr. 1, 3].
16: Vgl. Greg. Naz., Or. 30, 20 (Migne, P. gr. 36,128 D—129 A).
17: Das geht gegen Eunomius, Bischof von Cyzikus († 395), Hauptanführer der streng arianischen Partei. Er setzte das Wesen Gottes in das Ungezeugtsein. Darum habe der Sohn, weil gezeugt, anderes Wesen als der Vater; er sei dem Vater völlig unähnlich.
18: Vgl. Greg. Naz., Or. 31,11 (Migne, P. gr. 36,144 D—145 B).
19: In ähnlicher Weise erörtert Maximus Confessor († 662), Dial. de Trinit. I in Oper. S. Max. ed. Combefis II (Paris 1675) 399 f. den Unterschied zwischen ἀγένητον [agenēton] und ἀγέννητον [agennēton] mit Anwendung auf die Trinität.
20: Eph. 3, 14 f.
21: Vgl. Joh. 14, 28. Johannes folgt in der Erklärung dieser Stelle Gregor von Nazianz, Or. 30, 7 (Migne, P. gr. 36, 112 C, 113 A); Or. 29, 15 (a. a. O. 36, 93 B); Or. 40, 43 (a. a. O. 36, 420 BC).
22: Hebr. 1, 2.
23: Die Arianer lehrten, der Vater habe durch seinen Willen aus Nichts den Sohn hervorgebracht, um durch ihn die Welt zu erschaffen.
24: 1 Joh. 5, 19.
25: Nic.-konstantinop. Glaubensbekenntnis.
26: Das „Ruhen des Geistes im Sohn“, das Johannes einigemal hervorhebt, „schließt den Gedanken ein oder setzt ihn voraus, daß der Geist vom Sohn unmittelbar ausgeht“. Bilz, Die Trinitätslehre des hl. Johannes von Damaskus, Paderborn 1909, S. 171.
27: Ps. 50, 12. 14 [hebr. Ps. 51, 12].
28: Vgl. Is. 11, 2; Eph. 1, 17; 1 Kor. 12, 8.
29: Vgl. 2 Thess. 2, 13; 1 Petr. 1, 2.
30: Randbemerkung des Kodex.
31: Johannes fußt in seinen Erörterungen über das πράγματι [pragmati] (sachlich) und ἐπινοίᾳ [epinoia] (begrifflich) θεωρεῖσθαι [theōreisthai] (betrachtet werden) auf c. 26 der Doctrina Patr. de incarn. Verbi (S. 188, 16 ff.—190).
32: Dieser Satz findet sich, wie Bilz (a. a. O. S. 58) beobachtet, in ähnlichem Zusammenhang, nur in etwas anderer Form bei Gregor von Nazianz, Or. 31, 16 (Migne, P. gr. 36, 152 AB).
33: Joh. 14, 11.
34: Das in diesem Abschnitt kursiv Gedruckte ist wörtlich aus c. 26 der Doctrina (S. 188, 17; 189, 2—7 u. 9—12).
35: Wörtlich aus Greg. Naz., Or. 20, 7 (Migne, P. gr. 35, 1073 A).
36: Vgl. Greg. Naz., Or. 39, 11 (Migne, P. gr. 36, 348 A); Or. 42, 16 (l. c. 476 C). — Sabellius († um 260), Priester aus Libyen, der in Rom unter Papst Zephyrin (199—217) die Lehre der Noetianer zu einem eigenen System weiterbildete, hob den Personenunterschied auf. Gott, der einpersönliche, hat sich nach ihm der Welt auf drei verschiedene Weisen geoffenbart und führt danach verschiedene Namen: als Weltschöpfer heißt er Vater, als Welterlöser Sohn, als Heiligmacher Heiliger Geist. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind also nur drei Erscheinungsweisen (πρόσωπα) [prosōpa] oder Rollen der einen göttlichen Person.
37: Ebd. — Arius, Priester in Alexandrien († 336), trat gegen seinen Bischof Alexander auf mit der Anklage, er sabellianisiere, d.h. er unterscheide die Personen zu wenig. Er selbst erklärte, der Sohn sei das erste Geschöpf des Vaters, durch dessen Willen aus dem Nichts ins Dasein gerufen; er lehrte also eine Trennung der Personen dem Wesen nach, er behauptete, die drei Personen seien in ihrem Wesen spezifisch voneinander verschieden und nicht ineinander, sondern außereinander.
38: Das kursiv Gedruckte wörtlich aus Greg. Naz., Orat. 31, 14 (Migne, P. gr. 36, 149 A). Doctr. Patr. de incarn. Verb. S. 191, III. Die Worte: „zu dem einen und demselben Tun und Wollen der Gottheit, wenn ich so sagen darf, zur Identität des Wesens“ sind aus Greg. Naz., Or. 20, 7 (Migne, P. gr. 35, 1073 A).
39: Vgl. Hebr. 1, 2.
40: Nicht mit Unrecht vermutet man hier eine Polemik gegen die Lehre der lateinischen Kirche, der Heilige Geist gehe vom Vater und Sohne (filioque) aus. Das Filioque ward als Zusatz zum nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis zuerst von der dritten Synode zu Toledo (589) angewendet. Johannes konnte vom Filioque der Abendländer recht wohl Kenntnis haben. Siehe Bilz, a. a. O. S. 156 ff.
41: Röm. 8, 9. Wie Bilz (a. a. Ο. S. 158 ³) gesehen, bestimmt Gregor von Nyssa in einem von der Doctr. Patr. de incarn. Verb. S. 5, 12 ff. mitgeteilten Text die Eigentümlichkeit des Hl. Geistes ebenso wie Johannes, nur unterläßt er die Polemik gegen die Behauptung, der Hl. Geist sei aus dem Sohne.
42: Joh. 20, 22.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger