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Märtyrerakten - Die Akten des Hl. Pionius und seiner Genossen

7.

Als aber das Volk sich anschickte, ins Theater zu gehen, um dort auf den Sitzen im Schauplatz die Worte des seligen Märtyrers besser hören zu können, traten einige zu Polemon hin und sagten ihm etwas ins Ohr, um ihn zu überzeugen, im Volke werde eine Bewegung und ein Aufstand entstehen, wenn er dem seligen Märtyrer Gelegenheit zu reden gebe. Als Polemon das hörte, redete er den Pionius also an: Wenn du dich zu opfern weigerst, so komme wenigstens zum Tempel. Jener antwortete: Es nützt eurer Sache nichts, wenn wir zu den Tempeln kommen. Darauf Polemon: Also so verstockt ist dein Sinn, daß man dich nicht überzeugen kann! Und Pionius: O möchte ich doch euch bewegen und bereden können, Christen zu werden. Über diese Rede lachten einige und sagten laut: So etwas wirst du nicht erreichen, auch wenn wir lebendig verbrannt werden. Jener entgegnete: Noch schlimmer ist es, nach dem Tode zu brennen. Bei diesem Wortwechsel sahen einige die Sabina lachen und sagten zu ihr, wie drohend, mit starker Stimme: Du lachst? Sie antwortete: Ich lache, wenn Gott es will; wir sind Christen. Da sagten sie zu ihr: Du wirst leiden, was du nicht willst; denn die nicht opfern, müssen in den Hurenhäusern den Dirnen zur Gesellschaft und den Kupplern zur Befriedigung ihrer Lust dienen. Jene antwortete: Wie es Gott gefällt.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger