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Märtyrerakten - Die Akten des Hl. Pionius und seiner Genossen

22.

Das ist das Ende des seligen Pionius, dies das Leiden des Mannes, dessen Leben immer unbefleckt und frei von jeder Schuld war, der eine reine Einfalt, einen festen Glauben und eine beständige Unschuld besaß, dessen Brust den Lastern verschlossen war, weil sie Gott offen stand. So eilte er durch die Finsternis zum Lichte und durch die enge Pforte zu dem ebenen und weiten Gefilde. Der allmächtige Gott gab auch sofort ein Zeichen von seiner Krone; denn alle, die das Mitleiden oder die Neugierde dorthin geführt hatte, sahen den Leib des Pionius so, als ob er neue Glieder bekommen hätte. Er hatte erhobene Ohren, schönere Haare, einen jung aufsprossenden Bart; alle seine Glieder waren so wohlgestaltet, daß man ihn für einen Jüngling hielt; das Feuer hatte seinen Leib gleichsam verjüngt, ihm zur Ehre und zum Beweise der Auferstehung. Aus seinem Angesichte lächelte eine wunderbare Anmut, und viele andere Zeichen englischen Glanzes leuchteten an ihm, so daß es den Christen Vertrauen, den Heiden aber Furcht machte.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger