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Märtyrerakten - Die Akten der Hl. Perpetua und Felizitas

16.

Da nun der Heilige Geist es gestattete, ja es bestimmte, daß der Verlauf dieses Festspieles beschrieben werde, so erfüllen wir, obgleich wir der Vollendung der Beschreibung einer solchen Herrlichkeit unwürdig sind, dennoch in gewissem Sinne ein Gebot, ja den letzten Willen der heiligen Perpetua, indem wir noch einen Beweis ihrer Standhaftigkeit und Geistesgröße beifügen. Als sie von dem Tribunen deshalb in der Nahrung knapper gehalten wurden, weil er nach den Zuflüsterungen einfältiger Menschen fürchtete, sie möchten durch gewisse Zauberkünste aus dem Kerker entführt werden, sagte sie ihm ins Gesicht: Warum gestattest du denn nicht, daß wir, die wir doch so vornehme Verbrecher sind, daß wir am Geburtstage des Cäsar zu seiner Ehre in den Kampf gehen sollen, ordentlich genährt werden? Oder ist es nicht dein Ruhm, wenn wir stark und fett dort vorgeführt werden? Der Tribun erschrak, schämte sich und befahl, sie menschlicher zu behandeln, erlaubte auch, daß ihre Brüder und andere zu ihnen gehen und sich mit ihnen erheitern konnten. Damals wurde sogar der Kerkeraufseher gläubig.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger