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Augustinus (354-430) Fünfzehn Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
Quellenangabe:
Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus fünfzehn Bücher über die Dreieinigkeit / aus dem Lateinischen übers. und mit Einl. versehen von Michael Schmaus. (Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus ausgewählte Schriften Bd. 11-12; Bibliothek der Kirchenväter, 2. Reihe, Band 13-14) Kempten; München : J. Kösel : F. Pustet, 1935
Für die BKV im Internet bearbeitet von:
Konrad Holzbauer
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Inhalt Alles ausklappen
- ERSTES BUCH. Erweis der Einheit und Gleichheit der drei göttlichen Personen auf Grund der Schrift. Erklärung einiger anscheinend gegen die Gleichheit des Sohnes sprechender Schrifttexte.
- 1. Kapitel. Verhältnis von Glaube und Wissen; Gründe für die irrigen Anschauungen über Gott.
- 2. Kapitel. Die Methode, nach der die Untersuchungen über die Dreieinigkeit angestellt werden sollen.
- 3. Kapitel. Augustinus und seine Leser.
- 4. Kapitel. Inhalt des katholischen Trinitätsglaubens.
- 5. Kapitel. Schwierigkeiten des Trinitätsglaubens; Einheit im Sein und Wirken.
- 6. Kapitel. Der Sohn ist wahrer Gott und eines Wesens mit dem Vater, ebenso der Heilige Geist.
- 7. Kapitel. Im Sohne sind zwei Wesenselemente, von denen das eine geringer ist als das andere.
- 8. Kapitel. Erklärung einiger Schrifttexte, welche von einer Unterwerfung des Sohnes unter den Vater zu sprechen scheinen. Vater, Sohn und Heiliger Geist in untrennbarer Einheit das Ziel unseres Lebens.
- 9. Kapitel. Wenn auch nur eine Person von der Schrift genannt wird, sind doch bisweilen alle gemeint.
- 10. Kapitel. In welcher Weise übergibt Christus das Reich dem Vater?
- 11. Kapitel. Regel für die Erklärung der Tatsache, daß die Schrift den Sohn bald dem Vater gleich, bald dem Vater untergeordnet sein läßt.
- 12. Kapitel. Weitere Beispiele für die verschiedenartigen Aussagen der Heiligen Schrift, indem sie bald von seiner menschlichen, bald von seiner göttlichen Natur redet.
- 13. Kapitel. Fortsetzung dieser Erörterungen.
- ZWEITES BUCH. Neuerdings verteidigt Augustinus die Gleichheit der Personen. Insbesondere erörtert er die Sendung und die Gotteserscheinungen Dabei zeigt er, daß die Sendung keine Überordnung der sendenden über die gesandte Person bedeutet und daß die Gotteserscheinungen allen Personen gemeinsam sind.
- DRITTES BUCH. In diesem Buche untersucht Augustinus das Wesen der sichtbaren Erscheinungen Gottes. Erschien Gott selber durch sichtbare stoffliche Gebilde? Oder waren die Theophanien Engelsendungen, wobei die Engel im Namen Gottes sprachen und entweder aus dem Bereich der materiellen Schöpfung ein für die Ausfährung ihres Auftrages notwendiges sichtbares Kleid entnehmen oder aus ihrem eigenen materiellen Seinsteil ein für ihre jeweilige Aufgabe passendes sichtbares Gewand weben konnten?
- VIERTES BUCH. Zweck der Sendung des Sohnes bzw. der Menschwerdung.
- FÜNFTES BUCH. Die Argumente der Häretiker werden dargestellt und widerlegt. Da sie glauben, es gebe in Gott nur substanzielles Sein, nehmen sie an, daß Zeugen und Gezeugtwerden, Gezeugtsein und Ungezeugtsein sich auf die Substanz bezieht und demgemäß eine Substanzverschiedenheit im Gefolge hat. Augustinus weist demgegenüber nach, daß es in Gott außer dem substanziellen auch ein relatives Sein gibt. Da die Personen nur relativ voneinander verschieden sind, Personenunterschiede Relationen besagen, besteht trotz der Unterschiede zwischen den Personen Substanzeinheit.
- SECHSTES BUCH. In welchem Sinne nennt Paulus Christus die Weisheit und Kraft Gottes? Ist etwa der Vater nur weise und stark durch die gezeugte Weisheit und Kraft? Ohne die Frage zu lösen, zeigt Augustinus die Einheit und Dreiheit der Personen. Zuletzt behandelt er die Appropriation des heiligen Hilarius, nach welcher die Ewigkeit im Vater, die Schönheit im Bilde, der Gebrauch im Geschenke ist.
- SIEBENTES BUCH. Hier beantwortet Augustinus die oben ungelöst gelassene Frage, in welchem Sinne der Sohn die Kraft und Weisheit des Vaters ist. Der Vater ist nicht nur der Erzeuger von Kraft und Weisheit, sondern selber Kraft und Weisheit, ebenso der Heilige Geist. Doch sind die drei Personen nur eine Kraft und Weisheit. Ferner erörtert er den Begriff Person und die Formel: Ein Wesen, drei Personen.
- ACHTES BUCH. Zunächst wird gezeigt, daß in Gott eine Person nicht größer ist als drei zusammen, weit eine nicht mehr Wahrheits- und Seinsbesitz hat als drei. Dann wird dargetan, wie man die Natur Gottes aus dem Begriff des Guten und der Gerechtigkeit erkennt, zugleich woher diese Begriffe selbst ihren Ursprung haben. Zur wahren Erkenntnis Gottes führt die Liebe, In der Liebe offenbart sich zugleich eine Spur der göttlichen Dreieinigkeit.
- NEUNTES BUCH. Das Abbild der Dreieinigkeit im menschlichen Geiste, und zwar in der Dreiheit Geist, Selbsterkenntnis und Selbstliebe.
- ZEHNTES BUCH. Das durch das Gedächtnis, die Einsicht und den Willen dargestellte Bild der Dreieinigkeit nach seinem Bestande.
- ELFTES BUCH. Die Suche nach dem Bilde der Dreieinigkeit im äußeren Menschen.
- ZWÖLFTES BUCH. Nicht erst die Gemeinschaft von Mann, Frau und Kind stellt ein Bild der göttlichen Dreieinigkeit dar, sondern schon jeder einzelne Mensch. Das Bild Gottes ist realisiert in jener Schicht der Seele, in der die Hinwendung zu den unwandelbaren, ewigen Dingen erfolgen kann. Sofern sich der Geist dem Vergänglichen zuwendet, ist er nicht Bild Gottes.
- DREIZEHNTES BUCH. Nochmals der Unterschied von Weisheit und Wissenschaft. Zum Bereiche der Wissenschaft gehört der Glaube an das Erlösungswerk Christi, durch den wir zur wahren Glückseligkeit gelangen. Im geistigen Besitz des Glaubens läßt sich eine Dreiheit feststellen.
- VIERZEHNTES BUCH. Das Bild Gottes wird im menschlichen Geiste verwirklicht nicht so sehr durch die Erinnerung, Schau und Liebe eines vergänglichen Gegenstandes oder des Geistes selbst als vielmehr durch die Fähigkeit, sich Gottes zu erinnern, ihn zu schauen und zu lieben.
- 1. Kapitel. Wesensbestimmung der Weisheit.
- 2. Kapitel. In der Bewahrung, Schau und Liebe des Glaubens verwirklicht sich eine Dreiheit, aber nicht eigentlich ein Bild der göttlichen Dreieinigkeit.
- 3. Kapitel. Ein Einwand gegen diese Darlegung.
- 4. Kapitel. Die Seele ist Bild Gottes, sofern sie sich Gott zuwenden kann. Diesen Charakter kann sie nicht verlieren.
- 5. Kapitel. Ob auch der Geist der Kinder sich kennt.
- 6. Kapitel. Von der Dreiheit im menschlichen Geiste, der sich selbst im Denken erfaßt
- 7. Kapitel. Immerwährende Dauer dieser Dreiheit
- 8. Kapitel. Die Dreiheit, die ein Bild der göttlichen Dreieinigkeit ist, ist im Hauptteil des menschlichen Geistes zu suchen.
- 9. Kapitel. Ob die Gerechtigkeit und andere Tugenden im zukunftigen Leben aufhören.
- 10. Kapitel. Wie der Geist, indem er sich seiner erinnert, sich sieht und liebt, eine Dreiheit bildet
- 11. Kapitel. Gibt es auch eine Erinnerung an die gegenwärtigen Dinge?
- 12. Kapitel. Die Dreiheit im Geiste ist dadurch Bild Gottes, daß sich der Geist Gottes erinnert, ihn einsieht und liebt.
- 13. Kapitel. Wie man Gottes vergessen könne.
- 14. Kapitel. Wenn der Mensch sich selbst in der rechten Weise liebt, dann liebt er Gott. Auch der schwache und irrende Geist bleibt mächtig durch sein Gedächtnis, seine Einsicht und seine Liebe.
- 15. Kapitel. Wenn die Seele jetzt auf Glückseligkeit hofft, dann erinnert sie sich nicht eines verborgenen Glückes, sondern Gottes und der Normen der Gerechtigkeit.
- 16. Kapitel. Wie das Bild Gottes im Menschen wieder hergestellt wird.
- 17. Kapitel. Wie das Bild Gottes im Geiste erneuert wird, bis es seine höchste Vollkommenheit erreicht.
- 18. Kapitel. Versteht der Apostel Johannes die Ähnlichkeit mit Gott von unserem Leibe oder von unserem Geiste?
- 19. Kapitel. Das Johanneswort von unserer Ähnlichkeit mit Gott muß man eher von unserem Geiste verstehen.
- FÜNFZEHNTES BUCH. Zusammenfassung der vorangehenden vierzehn Bücher. Der Mensch ist Bild Gottes in jenem Bereiche seines Seins, der dem Ewigen zugewandt ist. Die Unterschiede zwischen der menschlichen und göttlichen Trinität
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