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Cyprian von Karthago († 258) Über das Gebet des Herrn (De dominica oratione)
Quellenangabe:
Des heiligen Kirchenvaters Caecilius Cyprianus sämtliche Schriften / aus dem Lateinischen übers. von Julius Baer. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 34) München 1918.
Für die BKV im Internet bearbeitet von:
Ursula Schultheiß
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Inhalt Alles ausklappen
- Einleitung
- Hauptteil I
- Hauptteil II
- Kap. 7. Um was wir beten sollen, ersehen wir aus dem Wortlaut des Vaterunsers.
- Kap. 8. Die erste Voraussetzung des christlichen Gebets ist die Einheit und Einmütigkeit, mit der jeder einzelne nicht nur für sich, sondern für alle bittet.
- Kap. 9. Eine eingehende Betrachtung im einzelnen zeigt, wie lückenlos und vollständig das Gebet des Herrn ist. Schon in der Anrede „Vater unser" ist ausgedrückt, daß wir uns seit der Taufe als Gottes Söhne betrachten dürfen.
- Kap. 10. Der Zusatz „Vater u n s e r" enthält eine Zurückweisung der abgefallenen Juden, an deren Stelle wir gläubigen Christen getreten sind.
- Kap. 11. Zu dieser vertraulichen Ansprache sind wir nur berechtigt, wenn wir uns in unserem ganzen Wandel als wahre Söhne Gottes erweisen.
- Kap. 12. Die erste Bitte geht dahin, daß die göttliche Heiligung, die wir durch die Wiedergeburt erfahren haben, uns auch verbleiben möge.
- Kap. 13. Auch in der zweiten Bitte sprechen wir, die wir der Welt entsagt haben, den Wunsch aus, das uns verheißene Reich Gottes oder Christus selbst möge zu uns kommen.
- Kap. 14. Ebenso flehen wir in der dritten Bitte darum, daß Gottes Wille in uns geschehe und wir mit Gottes Hilfe unseren Willen gehorsam ihm unterordnen.
- Kap. 15. Was der Wille Gottes ist, das erkennen wir aus Christi Lehren und Taten.
- Kap. 16. Der göttliche Wille soll sich vollziehen „im Himmel und auf Erden", das heißt: an Seele und Leib, zwischen denen jeder Streit verstummen muß.
- Kap. 17. Die Worte „im Himmel und auf Erden" können auch bedeuten: bei den Gläubigen und bei den noch Ungläubigen, die der Wiedergeburt noch nicht teilhaftig geworden sind.
- Kap. 18. Auch die nächste Bitte läßt eine zwiefache Erklärung zu. In übertragenem Sinn kann unter dem täglichen Brot der Leib des Herrn verstanden werden, um dessen täglichen Genuß wir bitten.
- Kap. 19. Es kann aber auch ganz wörtlich als die zum Leben erforderliche Nahrung aufgefaßt werden, die wir immer nur für den einzelnen Tag von Gott erbitten dürfen.
- Kap. 20. Denn Reichtümer sind für den Christen, der dem Herrn nachfolgen will, als die Wurzel alles Übels nur ein Hindernis auf dem Wege zum Heil.
- Kap. 21. An dem für unser zeitliches Leben Notwendigsten aber hat es Gott den Gerechten noch niemals fehlen lassen.
- Kap. 22. Der fünften Bitte bedarf der Christ für sein ewiges Leben, denn er weiß, daß er täglich sündigt.
- Kap. 23. Das beigefügte Sätzchen: „wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" enthält eine Einschränkung, die uns die größte Versöhnlichkeit zur Pflicht macht.
- Kap. 24. Nur der Friedfertige und Gerechte kann bei Gott Gnade finden.
- Kap. 25. Die sechste Bitte gibt uns die tröstliche Zuversicht, daß der Satan nichts über uns vermag, wenn ihm Gott nicht die Macht dazu erteilt.
- Kap. 26. Nur dem Herrn haben wir es zu verdanken, wenn wir aus solchen Versuchungen siegreich hervorgehen.
- Kap. 27. In der siebenten Bitte fassen wir endlich all das Schlimme, das vom bösen Feind und der Welt uns droht, noch kurz zusammen und stellen uns unter Gottes mächtigen Schutz.
- Hauptteil III
- Schlussteil I
- Schlussteil II
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