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Papstbriefe Echte und unechte Papstbriefe 2 (310—401)
Quellenangabe:
Die Briefe der Päpste und die an sie gerichteten Schreiben. Band 2:Melchiades bis Anastasius I. (vom Jahre 310—401). Zusammengesetzt, übersetz, mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Severin Wenzlowski (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Serie, Band 35), Kempten 1876.
Für die BKV im Internet bearbeitet von:
Frans-Joris Fabri
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- Julius I. (337 — 352)
- Vorwort Julius
- 1. Brief des Papstes Julius an die Eusebianer 341
- l. Brief des Papstes Julius an die Eusebianer.
Einleitung.
- Text.
- 1. Der Papst drückt sein Erstaunen aus über den erbitterten Ton, mit welchem sie sein liebevolles und aufrichtiges Schreiben beantwortet und schildert das Ärgerniß, das Alle daran genommen.
- 2. Ihre Klagen sind ungegründet; denn die Acten einer Synode können durch eine spätere Synode geprüft werden; überdieß verlangten ihre Gesandten selb st die Berufung einer Synode.
- 3. Nicht er, sondern die Arianer verachten die Auctorität der Synoden.
- 4. Die Eusebianer stellten den von der nicänischen Synode verurtheilten Pistus zum Bischof von Alexandrien auf.
- 5. Ihr Eifer für die Achtung gegen Synodalbeschlüsse ist daher ein falscher.
- 6. Die Kürze der Zeit ist ein leerer Vorwand..
- 7. Eine ebenso eitle Ausrede ist die wegen der Lage des Orients.
- 8. Der Vorwurf, daß Julius allein geschrieben habe und nur den Eusebianern; auch Diese allein haben an ihn allein geschrieben und theilt er hiemit ihnen nicht seine ausschließliche, sndern die allen italienischen und hierortigen Bischöfen gemeinsame Ansicht mit.
- 9. Athanasius und Marcellus wurden mit Recht in die Gemeinschaft aufgenommen, da die Aussagen für sie mehr Glauben verdienen, als jene gegen sie.
- 10. Das in der Mareotis Geschehene ist, weil nur von Seite der Ankläger eingeleitet, schon an und für sich ungiltig.
- 11. Die Falschheit der mareotischen Acten wir durch mehrere Zeugnisse dargethan.
- 12. Der Inhalt der mareotischen Acten selbst beweist deren Falschheit.
- 13. Die Unschuld des Athanasius erhellet auch aus der Bereitwilligkeit, mit welcher er nach Rom gekommen, sowie aus der Zuversicht, mit der er durch 18 Monate daselbst seine Gegner erwartete.
- 14. Sie hätten durch die gesetzwidrige Einsetzung des Gregorius in Alexandrien alles Recht verletzt, und es seien bei dessen Einführung unerhörte Greuel und Gewaltthaten verübt worden.
- 15. Julius tadelt das Verfahren der Eusebianer mit dem Priester Makarius und anderes in der Mareotis Geschehene.
- 16. Marcellus wurde nach Ablegung eines orthdoxen Glaubensbekenntnisses aufgenommen.
- 17. Ermahnung zur Besserung und Herstellung des kirchlichen Friedens.
- 18. Alle, die nach Rom kommen, erzählen die von Arianern allenthalben an Kirchen und kirchlichen Personen verübten Gräuel und Gewaltthaten.
- 19. Abermalige Aufforderung zur Umkehr.
- 20. Athanasius und Marcellus sind ohne Parteilichkeit aufgenommen worden.
- 21. Halten sie Jene für schuldig, so mögen sie kommen und es öffentlich beweisen.
- 22. Der Papst beklagt, daß sie (die Arianer) nicht im Geiste der evangelischen Milde, sondern wie die weltlichen Gerichte mit übermäßiger Strenge gerichtet, erinnert sie an die von Petrus und Paulus hierüber gegebenen Vorschriften und ermahnt sie nochmals, um des Friedens der Kirche und der Ehre Gottes willen von solchen Gewaltthaten abzustehen.
- 2. Brief des Bischofs Marcellus von Ancyra an Julius 341
- 3. Schreiben der Synode von Sardika an den Papst Julius 344
- 4. Brief des Julius an die Priester, die Diakonen udn die Gemeinde von Alexandrien
- 5. Brief der Bischöfe Valens und Ursacinus an den Julius 347
- Unechte Schreiben
- 1. Brief des röm. Bischof Julius an den alexandr. Bischof Dionysius
- 2. Brief des sel. Julius, Erzbischof von Rom an Prosdocinus
- 3. Brief des sel. Julius, Erzbischof von Rom, über die Einheit (oder Vereinigung) des Leibes mit der Gottheit in Christus
- 4. Encyclisches Schreiben des Julius, Erzbischof von Rom
- 5. Brief des Julius, Erzbischof von Rom, gegen die Leugner der göttl. Menschwerdung des Logos
- 6. Erster pseudoisidorischer Brief: Glaubensverhandlung des angebl. 1. röm. Concils unter Julius
- 7. Zweiter pseudoisidorischer Brief des Julius an die orentalischen Bischöfe
- 8. Dritter pseudoisidorischer Brief des Julius der orientalischen Bischöfe an Julius
- 9. Vierter pseudoisidorischer Brief des Julius an die orientalischen Bischöfe
- 10. Bruchstücke eines Briefwechsels zwischen Cyrillus von Jerusalem und Julius
- 11. Brief der Bischöfe Osius und Protogenes an Julius
- 12. Einzelne Decrete
- Verlorengegangene Schriften
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