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Ambrosius von Mailand (340-397) Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Quellenangabe:
Des heiligen Kirchenlehrers Ambrosius von Mailand ausgewählte Schriften / aus dem Lateinischen übers. und ausgewählte kleinere Schriften / übers. und eingel. von Joh. Ev. Niederhuber. (Des heiligen Kirchenlehrers Ambrosius ausgewählte Schriften Bd. 3; Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 32) Kempten; München : J. Kösel, 1917.
Für die BKV im Internet bearbeitet von:
Roman Bannack
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- Drittes Buch.
- I. Kapitel. Die Ansprache des Papstes Liberius gelegentlich der Profeßfeier der hl. Marcellina zu Rom, I. dogmatischer Teil [1—4].
- II. Kapitel. Die Ansprache des Papstes Liberius, II. paränetischer Teil: Mahnung zur Mäßigkeit. Sie ist der Zügel jener fleischlichen Begierden [5], welche in der heidnischen Mythologie ihre Orgien feiern [6—7]. Warnung vor erhitzenden Speisen [8].
- III. Kapitel. Die Ansprache des Papstes Liberius, II. Teil [Forts.]: Einer Jungfrau geziemt nicht häufigerer Empfang von Besuchen [9], sondern züchtige Zurückgezogenheit [10] und Schweigsamkeit, namentlich in der Kirche [11]. Selbst Heiden [12—13] und unvernünftige Tiere üben solches Schweigen [14].
- IV. Kapitel. Marcellina überbietet noch das Ideal eines jungfräulichen Tugendlebens. Ihr übermäßig strenges Fasten [15]. Mit Rücksicht auf ihr Alter und ihre Gesundheit sollte sie letzteres mäßigen [16—17]. Von der Pflicht häufigen Gebetes bei Tag [18] und Nacht [19] und der Ablegung des Symbolums [20].
- V. Kapitel. Notwendigkeit der Bußtränen. „Bett“ in Psalm 6, 7 entweder wörtlich oder bildlich vom Leibe [21], „Schmerzenshett“ in Psalm 40, 4 vom Schmerzensleibe des Herrn zu verstehen [22], der sich zum leidensunfähigen Auferstehungsleib wandelte [23]. Bußtrauer in der Welt, Herzensfreude in Gott [24]: nur die religiöse Freude geziemt der gottgeweihten Jungfrau [25].
- VI. Kapitel. Vom Justizmord an Johannes dem Täufer und von dessen näheren Umständen [26—31].
- VII. Kapitel. Die Frage, ob eine Jungfrau im Notfall zur Rettung ihrer Unversehrtheit sich selbst dem Tode weihen darf, entscheidet das Beispiel der hl. Pelagia und ihrer Mutter und Schwestern im bejahenden Sinn [32—36]. Die Jungfräulichkeit bei Marcellina ein Familienerbe [37]. Das Martyrium ihrer Ahnfrau, der hl. Sotheris [38].
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