Dr. Cíntia Meier-Mesquita

Doktor in Soziologie und Lehr- und Forschungsrätin am Seminar für Sozialanthropologie der Universität Fribourg.

 

Kontakt:

cintia.meier-mesquita (at) unifr.ch
Seminar für Sozialanthropologie
Bd des Pérolles 90         
1700 Fribourg                                                           

privat:
Impasse Fin Derrey 2
1752 Villars-sur-Glâne

 

Sprachen:

Deutsch, Französisch, Englisch und Portugiesisch (Muttersprache); mündliche Kenntnisse: Spanisch, Italienisch und Konkanin.

 

Forschungsschwerpunkte:

Migration; Minderheiten; Rassismus; Multikulturalität, Weltgesellschaft; Schichtungsmodelle; Quantitative Methoden in der Sozialforschung (Statistik und multivariate Analysen); und Qualitative Methoden in der Sozialforschung.

 

Curriculum vitae:

Maria Cíntia de Perpétua Meier-Mesquita, Portugiesin, indischer Abstammung, ist in Goa (Asien) geboren, in Mozambique (Afrika) und in Lissabon (Europa) aufgewachsen und lebt seit 1973 in der Schweiz.

Akademische Laufbahn:

  • Studium der Chemie an der Naturwissenschaftlichen Universität von Lissabon mit Lizenziatsabschluss (lic. phil II); Mitarbeiterin am Chemischen Institut der Universität Zürich.
  • Studium der Soziologie an der Universität Zürich mit Lizenziats- und Doktorabschluss bei Herrn Prof. Dr. H.-J. Hoffmann-Nowotny; Assistentin am Soziologischen Institut der Universität Zürich und Assistentin am Soziologischen Institut der Universität Bern
  • Lehrbeauftragte am Institut für Ethnologie der Universität Bern
  • Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie der Universität Bern
  • Lehr- und Forschungsrätin am Seminar für Sozialanthropologie der Universität Freiburg-CH
  • Teilnahme am Weltkongress von Bielefeld (XIIIth World Congress of Sociology, 1994) mit Vortrag "Some Remarks about Theoretical and Empirical Research on the Third World Refugees in Switzerland".

> CV (im pdf) folgt

 

Letzte Publikationen (Auswahl)

 

Determinanten der Rückkehrwilligkeit der tamilischen Flüchtlinge aus Sri Lanka, in: Kälin, W. und R. Moser, Migrationen aus der Dritten Welt: Ursachen - Wirkungen - Handlungsmöglichkeiten", Januar, 1993

Die Entstehung des Rassismus und das Bild der Nicht-Europäischen Völker in Europa, in: Fremd im Paradies. Migration und Rassismus, Basel: Lenos Verlag, 1994

Aspekte antirassistischer Erziehung, im Rahmen des Weiterbildungskurses "Migration und Bildung" der Koordinationsstelle für Weiterbildung der Universität Bern, Bern, 1998

Quelques aspects de l'éducation antiraciste, Bern: Koordinationsstelle für Weiterbildung, 1998

Alltäglicher Rassismus und antirassistischer Erziehung: ein Forschungsprojekt, in: Tagram Nr. 4, Bulletin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Bern, 1998

Rassismus und antirassistische Erziehung, Fribourg: Freiburger Universitätsverlag Schweiz, 1999

Die soziale Bedeutung der äusseren Erscheinung: "Farbige" in einer "nichtfarbigen" Gesellschaft, in: Bulletin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Tangram 8, Bern, 2000

Zwei Konstruktionen der Macht: Rasse und Hautfarbe. Rasse und Rassismus, in: Olympe, Feministische Arbeitshefte für Politik, Heft 18, S. 20-28, 2003

Jogos originários da India - uma perspectiva antropológica - em Ecos do Oriente, N. 1, Marz, Lisboa, 2006

> Publikationsliste (im pdf) folgt

 

Forschungsprojekte

 

  • Leiterin des Forschungsprojekts: Forschungsprojekt über Flüchtlinge aus der Dritten Welt. Eine Pilotstudie über Tamilen aus Sri Lanka, (Inst. für Soziologie der Universität Bern)
  • Leiterin des Forschungsprojekts: Alltäglicher Rassismus und antirassistische Erziehung (Inst. für Soziologie der Universität Bern)
  • Leiterin des Forschungsprojekts: Interkulturelle Probleme in der Beziehungen zwischen Kundschaft und Mitarbeitenden in der Migros (Seminar für Sozialanthropologie der Universität Fribourg)

 

Mitgliedschaften:

 

  • Mitglied der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (1995-2000)
  • Expertin der begleitenden Kommission "Evaluation der Asylpolitik" (NFP 39) des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Bern (1996)
  • Expertin für „Menschenrechte Schweiz" seit 1999
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