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Knochenumbau (sekundär)Diese Seite weiterleitenDruckerfreundliche Version MC- Quiz
(Moodle)

Der Knochen ist keine ruhende Masse sondern ständigem Umbau unterworfen. Während des Wachstums wird der unreife Geflechtknochen durch die definitive Form des Lamellenknochens ersetzt. Auch beim ausgewachsene Skelett werden jährlich 10% umgebaut. Dieser ständige Umbau dient folgenden Zwecken:

  • Vorbeugung gegen Materialermüdung
  • funktionelle Anpassung an herrschende Belastung
  • Reparatur von Mikrotraumen
  • Raschen Mobilisierung von Calcium
Abb. 20 - Schema des Knochenumbaus in der Kompakta Legende
Abb. 20
BildwechselDie Osteoklasten bohren einen Tunnel in vorhandenem Knochen
BildwechselOsteoblasten siedeln sich an der Wand an und produzieren eine erste Osteoid-Lamelle
BildwechselErste Osteo- blasten lassen sich einmauern und werden zu Osteozyten.
Bildwechselunter dem Osteoblasten- saum entstehen immer neue Lamellen.

mit Legende
ohne Legende
Pathologie:
Krankheit Fehler Symptome
Osteoporose (E) Östrogenmangel bei Frauen nach der Menopause, dadurch negative Bilanz des Knochenumbaus Abnahme der Knochenmasse und Veränderung der Spongiosaarchitektur. Folge: Frakturrisiko erhöht.
Cleidokraniale Dysplasie (CCD (E) Mutations im Cbfa1 Gen, welches für die Differenzierung von Osteoblasten verantwortlich ist.
  • hypoblastische Clavicula,
  • verspätete Ossifikation von gewissen Schädelknochen.
Osteomalazie, Rachitis = juvenile Osteomalazie (E)
  • Stoffwechsel- erkrankungen (Calcitriol- Stoffwechsel- störung)
  • Glomeruläre Niereninsuffizienz (Kalcium- Auswaschung durch Diuretika)
  • Lebererkrankungen
  • Darmerkrankungen, Antiepileptika
  • Wenig UV-Bestrahlung (Sonnenlicht)
  • Vit D-Mangel
  • Knochen- deformierung (Skoliose, Kyphose O + X - Beine)
  • Kartenherz
  • Rasche Ermüdbarkeit
  • Muskelschmerzen
  • Diffuse Skelett- beschwerden
Osteopetrose (E)
  • gestörte Osteoklasten- aktivität verschiedener Genese
  • verfrühte Verknöcherung beim juvenilen/malignen Typ.
  • vermehrte Frakturen beim erwachsenen Typ
Osteosarcom (E)
  • Entartung einer knochenbildenden mesenchymalen Stammzelle
  • häufigster Knochenkrebs (Kinder <20 J.)
  • meist im Bereich der Metaphyse
 

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Letzte Änderungen : 25. Februar 2007 / Prof. M. R. Celio
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