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Knorpel und Knochen sind zwei Typen von spezialisiertem Bindegewebe. Sie bilden das Skelett der meisten Wirbeltiere. Eine wichtige Rolle spielt die Grundsubstanz , welche im Knorpel in Form eines Gels, im Knochen mineralisiert und daher sehr hart vorliegt.

Knorpel und Knochen dienen als Übergangs- und als permanentes Skelett, an welchem sich Muskeln und Bänder ansetzen. Auf diese Weise dient es dem Bewegungsapparat als Stütze und Hebel.

Bei den niederen Wirbeltieren wird das permanente Skelett von Knorpel gebildet. Beim Menschen hingegen ist zwar das embryonale Skelett knorpelig, wird aber später immer mehr durch Knochen ersetzt. Einige Knorpel bleiben jedoch auch beim Menschen bestehen. Dazu gehören die Gelenkflächen und die Luftleitungswege im Atmungsapparat.

Herkunft:
Alle Zellen des Stützgewebes stammen vom embryonalen Mesenchym ab (Siehe Embryologie). Alle Zellen entstehen aus der Teilung und Differenzierung von pluripotente Zellen (embryonale Stammzellen).


embryonales
Mesenchym
Abb. 1 - Herkunft der Zellen des Stützgewebes Legende
Abb. 1
Die Zellen des Binde- und Stützgewebes stammen fast alle vom embryonalen Mesenchym ab, welches seinen Ursprung entweder vom Dermatom der Somiten oder vom lateralen Mesoderm hat.


Zusammensetzung
:
Der Knorpel ist ein Gewebe, welches keine Blutgefässe enthält und einen niedrigen Metabolismus besitzt ( braditrophes Gewebe, welches nur langsam ernährt wird). Er ist widerstandsfähig gegen Zug- und Druckkräfte und bleibt dennoch ziemlich elastisch.

Der Knochen ist viel härter und wird von Blutgefässen durchzogen. Er besitzt einen komplizierteren Aufbau und erneuert sich ständig, um sich den mechanischen Kräften und metabolischen Anforderungen anpassen zu können.

Die Grundsubstanz und die Fasern werden von charakteristischen Zellen dieser Gewebe synthetisiert: den Chondroblasten beim Knorpel und den Osteoblasten beim Knochen.

 
  • Zellen
  • Fasern
  • Grundsub-
    stanz

Funktion:
Die Funktionen des Stützgewebes sind:

  • Stütze
  • Hebel für Bewegungsapparat
  • Calciumspeicher
  • Knochenmark für Hämatopoiese
  • Energiespeicher im Fettgewebe des Knochenmarks
 

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Letzte Änderungen : 25. Februar 2007 / Prof. M. R. Celio
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