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Département de Médecine, Unité d'Anatomie; Université de Fribourg;
M. Adé-Damilano;
2005-2006
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Einführung
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Die ableitenden Harnwege bestehen aus:
- den Calices majores und minores
- dem Nierenbecken
- den beiden Uretern
- der Harnblase
- der Urethra
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| Harnwege |
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Harnwege |
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Calix minor
Calix major
Nierenbecken
Ureter
Harnblase
Urethra |
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Das Urothelium
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Das Urothelium oder Übergangsepithel kleidet folgende Mukosa aus:
- der Calices
- des Nierenbecken
- der Ureter
- der Harnblase
- des proximalen Teils der Urethra
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Das Urothelium ist ein Übergangsepithel (alle Zellen ruhen auf der Basalmembran). Dieses Epithel ist polymorph und seine Dicke hängt vom Füllzustand des Harnweges aus, welches es auskleidet.
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Wenn der Harnweg leer ist kann man eine dichte Schicht kleiner, basaler Zellen beobachten, eine Schicht von Intermediärzellen polygonaler Form und eine Schicht oberflächlicher Zellen in Form von « Regenschirmen » (Deckzellen). Diese Zellen haben oft einen polyploïden Zellkern.
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Wenn die Harnwege voll sind, dehnt sich das Epitheli und wird dünner. Die Zellen erscheinen platter.
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Die morpholgische Differenzierung des apikalen Pols der Deckzellen ist eine Crusta.
Das apikale Zytoplasma ist durch ein dichtes Netz aus Mikrofilamenten (Intermediärfilamente und Aktin) durchsetzt und enthält viele diskoïde Vesikel. Dieser Teil färbt sich bei optischer Mikroskopie intensiver.
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Im Elektronenmikroskopie zeigt die apikale Zytoplasmamembran viele Einbuchtungen und die diskoïden Vesikel sind im apikalen Zytoplasma gut erkennbar. Diese Einbuchtungen und Vesikel bilden eine Reserve an Plasmamembran.
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Nierenkelche und -becken
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Aufgesetzt auf die Spitze jeder Papille ist ein sehr feiner, trichterförmiger Gang, den man Calix minor nennt (ca. 8 - 18 pro Niere). Die Vereinigung mehrer solcher Calices bildet einen Calix major (ca. 3 pro Niere). Diese vereinigen sich wiederum um das Nierenbecken zu bilden.
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| Niere, Anatomie |
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Nierenpapille
Calix minor
Calix major
Nierenbecken
Ureter
Sinus renalis |
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Jeder Calix minor besteht aus zwei Teilen:
- ein konischer Teil welcher der Nierenpapille aufsitzt. Die beiden Blätter dieses Teiles begrenzen den Fornix (Raum um den Kelch)
- den Hals des Kelches.
Das innere Blatt des konischen Teiles verwächst mit dem Papillenparenchym und ist mit einem Urothel ausgekleidet, in welchem die Sammelrohre in zahlreichen Poren münden. Der Urin tropft aus den Sammelrohren in den Fornix (Raum um den Kelch).
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Calix |
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Poren im Urothelium
Fornix (Raum um den Kelch)
Kelchhals |
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Das Nierenbecken ist ein trichterförmiger Sammelraum in Höhe des Hilums. Es geht in den Ureter über. Der histologische Aufbau seiner Wand ist gleich dem des proximalen Ureters.
Die Kontraktion der glatten Muskulatur der Mukosa der Nierenkelch- und Nierenbeckenwände befördert den Urin. An gewissen Stellen spielen diese Muskelfaserbündel auch eine Rolle als Sphincter welche die Ausscheidung des Urins erleichtern und dessen Rückfluss verhindern. Zuerst sammelt sich der Urin in einem Kelch, wenn dieser voll ist, öffnet sich der Sphincter des Kelches und jener des Fornix kontrahiert. Der Urin fliesst in das Nierenbecken. Wenn das Nierenbecken bis zu einem gewissen Mass gefüllt ist, entspannt sich der Nierenbeckensphincter, die Nierenbeckenmuskulatur kontrahiert und der Urin fliesst in den Ureter.
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