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| Atmungsapparat |   | | Austauschzone (Moodle) |
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| Stroma der Lunge | | |
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Die beiden Lungeflügel werden unterteilt in Lappen (Lobus) und diese wiederum in verschiedene Segmente. Sie entsprechen radiologisch abgrenzbaren Bezirken. Die Segmentgliederung hat funktionelle Gründe. Morphologisch ergibt sie sich aus der Architektur der Gefässe und deren Verhältnis zum Bronchialsystem. Jedes Segment grenzt sich durch Bindegewebssepten vom Nachbarsegment ab. Darin verlaufen die Venen mit arterialisiertem Blut aus zwei oder mehr Septen.
Rechter Lungenflügel:
- Oberlappen mit 3 Segmenten
- Mittellappen mit 2 Segmenten
- Unterlappen mit 5 Segment
Linker Lungenflügel:
- Oberlappen mit 3 Segmenten
- Unterlappen mit 6 Segment
(das 7. Segment fehlt, weil an seiner Stelle das Herz ist.)
Die Segmente wiederum sind aus unzähligen Lobuli aufgebaut. Im Zentrum eines Lobulus ist ein Bronchiolus mit dem arteriellen Gefäss (venöses Blut).
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Merke:
Links hat es nur einen Ober- und einen Unterlappen. |
| Abb. 17 - Übersicht über die respiratorische Zone |
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Legende |
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Abb. 17
Übersicht über die respiratorische Zone mit einem präterminalen Bronchiolus und davon abgehenden terminalen Bronchioli, die mit den nachfolgenden Teilen je einen Azinus definieren. |
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mit Legende
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Die Lungen haben eine starke elastische Gewebsspannung, die dafür sorgt, dass die Alveolarräume nicht zusammenfallen. Jede Alveole ist von einem dichten elastischen Faserkorb umgeben. Elastisches Bindegewebe durchsetzt das gesamte Lungenparenchym und verdichtet sich besonders an den Bronchien, den Gefässen und unter der Oberfläche.
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| Abb. 18 - Lungenstroma mit elastischen Fasern |
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Legende |
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Abb. 18
Das Lungenstroma hat viele elastische Fasern. Mit einer Elastica-Färbung kann diese sichtbar gemacht werden. |
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mit Legende
ohne Legende |
Die Lunge würde aber in sich zusammenfallen, wäre sie nicht durch die Pleura am Brustkorb fixiert. Die Pleura stellt einen Serosasack dar, in den die Lungen eingestülpt sind. Er besteht, ähnlich wie beim Peritoneum, aus zwei Blättern:
- Das parietale Blatt (Pleura parietalis) überzieht die gesamte Innenfläche des Brustraumes und ist durch ein derbfaseriges, kollagen-elastisches Bindegewebe fest mit der Fascia endothoracica verbunden.
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Das viszerale Blatt (Pleura visceralis) überzieht die Lunge und ist mit dem Organgewebe verwachsen.
Am Lungenhilus (Eintrittspforte für Bronchien und Gefässe in die beiden Lungen) gehen die beiden Blätter ineinander über. |
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