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Alle Zellen (ausser Erythrozyten) treten aktiv in Beziehung zur umgebenden Extrazellulärmatrix (EZM). Dafür benutzen sie spezielle Bindungsstellen (EZM-Rezeptoren) an ihrer Zelloberfläche. Die Verbindung kommt entweder direkt durch Interaktion des Rezeptors mit bestimmten EZM-Komponenten oder durch Vermittlung zwischengeschalteter Adhäsionsproteine (z. Bsp. Fibronektin, Laminin und viele mehr) zustande. Die Zell-Matrix-Verbindungen dienen der mechanischen Verankerung der Zellen, sie haben darüber hinaus Einfluss auf zahlreiche Zellfunktionen wie Ernährung, Abwehr und Reparatur. Diese Zusammenhänge spielen in der Zellbiologie und Tumorbiologie eine wichtige Rolle.

Extrazelluläre Matrix (EZM) :
  • in allen Gewebs- typen
  • Makro- moleküle
  • relativer Anteil sehr verschieden

Abb. 13 - Beziehung zwischen Zelle und EZM Legende
Abb. 13
Die Beziehung zwischen intra- und extrazellulär am Beispiel der Bindegewebs-zelle. Die Rezeptoren nehmen direkt oder über Fibronektin Kontakt mit den Fibrillen auf.
 

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Letzte Änderungen : 25. Februar 2007 / Prof. B. Schwaller
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