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Master-Programme in Sozialwissenschaften
Akademisches Jahr 2013/14

Sozialwissenschaften
Soziologie
Das Masterstudienprogramm «Soziologie» bietet eine Verknüpfung soziologischer
Theorien und empirischer Sozialforschung mit der Analyse aktueller sozialer
Probleme. Im Vordergrund stehen Akteure und Institutionen sowie die
Weltgesellschaft.
Akteure und Institutionen sind zentrale Themen der Wirtschaftssoziologie und
der Politischen Soziologie. Dabei werden soziologische Theorien und Methoden
auf ökonomische oder politische Phänomene angewendet. Ergänzend dazu thematisiert
dieser Schwerpunkt relevante Konzepte und Theorien zum Sozialstaat,
seinen Institutionen und Massnahmen aus einer Genderperspektive.
Der Schwerpunkt Weltgesellschaft analysiert vergleichend aktuelle Probleme in
entwickelten Marktgesellschaften sowie Ländern und Regionen in der globalen
(Semi-)Peripherie. Fokussiert wird dabei auf die staatlichen Institutionen und die
sozialpolitische Praxis unter den Bedingungen der zunehmenden Transnationalisierung
von Wirtschaft, Politik und Kultur, der Verschärfung ökologischer Probleme,
des Wachstums der Weltbevölkerung sowie der demografischen Alterung.
Zudem interessieren globale, inter- und intranationale Ungleichheiten. Begleitend
dazu werden die Wechselwirkungen zwischen Zentrum, Semiperipherie
und Peripherie sowie die mit der «Unterentwicklung» verbundenen Probleme
thematisiert. Weitere Module bieten Einblicke in ausgewählte Themenfelder der
Soziologie.
Besonderen Wert legt das Studienprogramm «Soziologie» auf die Vertiefung der
Ausbildung in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.
- Verliehener Titel
- Master of Arts in Sozialwissenschaften: Soziologie
- Studiensprache(n)
- Nach Wahl Studium auf Deutsch oder auf Französisch
- Studienbeginn
- Herbst und Frühling
- LDS II
- Nein
- Studienstruktur
- 90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte optional
in einem Nebenprogramm nach Wahl oder in einem
Spezialisierungsprogramm, 3 bis 4 Semester
- Kontakt
- Philosophische Fakultät
Studienbereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit
Rte des Bonnesfontaines 11, CH–1700 Freiburg
Soziale Probleme und Sozialpolitik
Das Masterstudienprogramm «Soziale Probleme und Sozialpolitik» ist interdisziplinär
angelegt, wobei die Soziologie als Kerndisziplin fungiert. Im Vordergrund
steht die Auseinandersetzung mit den zwei Kernthemen Soziale Ungleichheiten
und Produktion von Wohlfahrt:
Soziale und kulturelle Differenzen (z.B. in Bildung, Einkommen, Geschlecht, Nationalität,
Ethnie, Sprache oder Religion) sind vielfach mit unterschiedlichem Zugang
zu ökonomischen, sozialen und anderen Gütern verbunden. Auf solche systematische
Privilegierungen und Benachteiligungen reagieren Betroffene häufig mit
politischen und ökonomischen Konflikten oder mit Delinquenz.
Die Produktion von Wohlfahrt geschieht mittels unterschiedlicher Wohlfahrtsregimes.
Sozialarbeit und Sozialpolitik sind dabei als institutionelle Antworten zur
Prävention oder zur Bearbeitung sozialer Probleme und Konflikte zu verstehen.
Neben dem Sozialstaat wirken weitere Akteure bei der Produktion von sozialer
Wohlfahrt mit, weshalb auch die Beiträge des Arbeitsmarkts, der Zivilgesellschaft
sowie des privaten Umfelds zentral sind. Soziale Probleme weisen neben den
vielfältigen lokalen und nationalen Dimensionen auch transnationale Bezüge auf
(z.B. Migration, Multikulturalität). Es stehen zusätzliche Module zur Verfügung, die
Einblicke in weitere Themen bieten.
Besonderen Wert legt das Studienprogramm «Soziale Probleme und Sozialpolitik»
auf die Vertiefung der Ausbildung in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.
- Verliehener Titel
- Master of Arts in Sozialwissenschaften:
Soziale Probleme und Sozialpolitik
- Studiensprache(n)
- Nach Wahl Studium auf Deutsch oder auf Französisch
- Studienbeginn
- Herbst und Frühling
- LDS II
- Nein
- Studienstruktur
- 90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte optional
in einem Nebenprogramm nach Wahl oder in einem
Spezialisierungsprogramm, 3 bis 4 Semester
- Kontakt
- Philosophische Fakultät
Studienbereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit
Rte des Bonnesfontaines 11, CH–1700 Freiburg
Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft
Das Masterstudienprogramm «Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen
Gesellschaft» ist die Fortsetzung des Bachelorstudienprogramms «Gesellschafts-,
Kultur- und Religionswissenschaften» und ermöglicht einen vertieften Zugang zu
aktuellen Problemfeldern des sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Pluralismus.
Mit Hilfe verschiedener sozialwissenschaftlicher Methoden und einer
interdisziplinären Orientierung stellt das Studium Werkzeuge zur Verfügung, die
es ermöglichen, die komplexen Vorgänge ethnischer, interreligiöser, generationenübergreifender
Beziehungen zu analysieren und die Auswirkungen auf das
politische Handeln zu verstehen. Zentrale Herausforderungen gegenwärtiger Gesellschaften
werden vergleichend und kritisch behandelt.
Die verschiedenen Optionen ermöglichen es, den Studierenden ihre bisherigen
Studienschwerpunkte im Hinblick auf eine wissenschaftliche und berufsbezogene
Spezialisierung fortsetzen.
Das Masterstudienprogramm «Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen
Gesellschaft» kann in den drei thematischen Optionen studiert werden, die zu
Beginn des Studiums gewählt werden:
- Politik, Staat und Zivilgesellschaft;
- Kulturelle Vielfalt und soziale Identitäten;
- Herausforderungen gegenwärtiger Religionskulturen.
- Verliehener Titel
- Master of Arts in Sozialwissenschaften:
Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft
- Optionen
- Erwerb des Zusatzes «Zweisprachiges Studium» möglich
(Deutsch – Französisch).
- Studiensprache(n)
- Studium in zwei Sprachen, auf Deutsch und Französisch
- Studienbeginn
- Herbst und Frühling
- LDS II
- Ja: siehe Ausbildung für den Unterricht auf der Sek. I und II
- Studienstruktur
- 90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte optional
in einem Nebenprogramm nach Wahl oder in einem
Spezialisierungsprogramm, 3 bis 4 Semester
- Kontakt
- Philosophische Fakultät
Studienbereich Gesellschafts-, Kultur- und Religionswissenschaften
Bd de Pérolles 90, CH–1700 Freiburg
Osteuropastudien
Das Masterprogramm «Osteuropastudien» ist ein interdisziplinäres Studienprogramm,
das in gemeinsamer Verantwortung der Universitäten Freiburg und Bern
angeboten wird. Es eröffnet vielfältige Möglichkeiten, in den Teilbereichen von
Politologie, Geschichte, Sozialanthropologie, Kulturwissenschaften (Sprache, Kultur,
Literatur, Philosophie) vertiefte Osteuropastudien zu betreiben: Im Zentrum
stehen politische, geschichtliche und literarisch-kulturelle Themen und Problemstellungen
der osteuropäischen Länder und Regionen im 20. und 21. Jahrhundert./p>
Im Rahmen der grundsätzlich interdisziplinären Ausrichtung des Programms haben
die Studierenden die Möglichkeit, durch die Auswahl von Teilbereichen klare
Schwerpunkte zu setzen. Der Studiengang vermittelt die sprachlichen und inhaltlichen
Kompetenzen für einen selbständigen Umgang mit wissenschaftlichen
Fragestellungen. Die Studierenden werden an aktuelle Forschungsdiskussionen
im fächerübergreifenden Feld der Osteuropawissenschaften herangeführt.
- Verliehener Titel
- Master of Arts in Sozialwissenschaften:
Osteuropastudien
- Studiensprache(n)
- Nach Wahl Studium auf Deutsch oder auf Französisch.
Einige Vorlesungen werden auf Englisch, ev. auf Russisch
gehalten.
- Studienbeginn
- Herbst und Frühling
- LDS II
- Nein
- Studienstruktur
- 90 ECTS-Kreditpunkte + 30 ECTS-Kreditpunkte optional
in einem Nebenprogramm nach Wahl oder in einem
Spezialisierungsprogramm, 3 bis 4 Semester
- Kontakt
- Philosophische Fakultät
Studienbereich Gesellschafts-, Kultur- und Religionswissenschaften
Bd de Pérolles 90,, CH–1700 Freiburg
www.osteuropa-studien.ch
Éthique, responsabilité et développement
Le Master of Arts spécialisé en éthique, responsabilité et développement vise
à développer une appréhension critique et scientifique du champ du développement
dans sa composante sociale et humaine (développement durable, social,
environnemental, sanitaire, éducatif, humain, économie solidaire, aide au développement),
en intégrant les questions d’éthique et de responsabilité. Il s’attache
ainsi à forger les conditions d’une analyse raisonnée des enjeux croisés du développement,
de l’éthique et de la responsabilité en vue de l’élaboration de stratégies
d’action ou de programmes d’intervention adéquats.
Il repose sur trois objectifs pédagogiques:
- étayer de façon méthodique les fondements du travail théorique dans le
champ de l’éthique et de la responsabilité afin de permettre une formation à
l’esprit critique à partir du cadre spécifique du développement;
- réfléchir aux conditions d’un développement qui se fasse dans le respect de la
personne humaine;
- saisir les implications des expériences de développement sur l’organisation
sociale, les modes de vie, les formes de solidarité en intégrant la question
éthique et la question de la responsabilité.
Le Master of Arts spécialisé en éthique, responsabilité et développement intègre
dans sa formation une expérience de terrain (1 semestre) qui se fait à
l’étranger, dans des pays comme le Brésil, le Canada, la Roumanie, la Bulgarie, la
République du Congo, le Sénégal, la Tunisie, le Paraguay, l’Argentine. Cette expérience
vise à permettre à l’étudiant-e de confronter les analyses théoriques des
questions d’éthique, de responsabilité et de développement avec des pratiques
concrètes de développement.
- Titre conféré
- Master of Arts spécialisé en éthique, responsabilité et
développement
- Langue(s) d'études
- Français
- Début des études
- Automne
- DAES II
- Non
- Structure des études
- 90 crédits ECTS + 30 crédits ECTS dans un programme
de spécialisation, 4 semestres
- Contact
- Faculté des lettres
Domaine d'études Sociologie, politiques sociales et travail social
Rte des Bonnesfontaines 11, CH–1700 Fribourg
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Stand: Feb. 2013 |
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Master-Events - Die nächsten Veranstaltungen der Fakultäten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Akademisches Jahr 2013/14 |